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Museum bekommt Frischekur

Sanierung Ausstellung im Erdgeschoss bleibt zu

Die Handwerker rücken im Oktober im Museum am Geschwister-Scholl-Platz in Waldenburg an. Für Sanierung und Umbau im Erdgeschoss stehen 470.000 Euro zur Verfügung, teilt Bürgermeister Bernd Pohlers (Freie Wähler) mit. 318.000 Euro kommen aus dem Bund-Länder-Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz". Die restlichen 152.000 Euro stellt die Töpferstadt aus dem eigenen Haushalt zur Verfügung.

Die Vorbereitungen für das Projekt laufen bereits auf Hochtouren. Museumsleiterin Christina Ludwig prüft seit mehreren Monaten, wo die Exponate aus der Dauerausstellung zur Stadtgeschichte zwischengelagert werden können. Dabei handelt es sich um 800 Ausstellungsgegenstände - von kleinen Töpferstücken bis zum großen Webstuhl. Ab der nächsten Woche sollen die Exponate in Umzugskartons verstaut werden. Aus diesem Grund bleibt das Erdgeschoss des Museums geschlossen. Daran wird sich auch bis zum Abschluss der Sanierungsetappe im Frühjahr 2016 nichts ändern.

Das Naturalienkabinett mit den Exponaten aus der Linck-Sammlung als Herzstück des Hauses bleibt aber auch während der Bauarbeiten weiter für Besucher geöffnet. "Wir wissen aber, dass wir in der Phase der Sanierung an manchen Tagen etwas kreativ sein müssen", sagt die Leiterin des Museums. Im Erdgeschoss soll zwischen Baustelle und Treppe zum Naturalienkabinett eine Trennwand aufgestellt werden. Der Abtransport des Bauschutts und die Anlieferung von Baumaterial erfolgt über einen Durchgang, der im hinteren Bereich des Gebäudes geschaffen wird und nach dem Abschluss des Projektes als zweiter Fluchtweg genutzt werden kann. In diesem Jahr waren bisher schon 5500 Besucher im Museum.



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