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Musik muss das Herz erreichen

Förderschule Rock AG als musikalische Plattform

Limbach-Oberfrohna. 

Julien Schomburg liebt Musik. Der Elfjährige bewies schon im Kindergarten Talent und gehört seit der vierten Klasse zur Rock AG der "Schule am Stadtpark". Wenn Ferien sind, fragt er bereits nach, wann die nächste wöchentliche Probe ist: "Die AG bedeutet ihm einfach alles", weiß seine Mutter. Michael Fröhlich schätzt den Jungen als tollen Musiker ein: "Zusammen mit Fernando Helbig gehört er zu den ganz festen Größen in unserem Team." Der Musiklehrer, der seit fast zehn Jahren an der Förderschule arbeitet, hatte die AG seinerzeit ins Leben gerufen. Im Schnitt gehören zehn Kinder und Jugendliche zu diesem Ganztagesangebot. Musiklehrerin Caren Raßbach und Erzieherin Karin Blechschmidt unterstützen Fröhlich nicht nur bei der Vorbereitung für das Programm zum jährlichen Tag der offenen Tür, bei welchem die AG am Samstag unter anderem einen argentinischen Tango sowie ein afrikanisches Lied intonierte. Die jungen Musiker haben im Jahr zwischen sechs und acht Konzerte, mit denen sie ihr Publikum begeistern: "Dahinter steckt für alle harte Arbeit, wenn man am Nachmittag noch einmal zu anderthalb Stunden Probe zusammen kommt", betont Fröhlich, der stets viel Wert auf die Qualität der Programme legt. Im letzten Herbst gab es den bislang größten Auftritt in der Chemnitzer Stadthalle, durch den die Gruppe noch einmal richtig "gewachsen" ist: "Musik muss das Herz erreichen und Emotionen wecken - dann ist sie gut", erläutert der Musiklehrer seinen Anspruch.