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Muss das denn sein? Vandalismus an Wartehäuschen nimmt kein Ende

Vorhaben Eppendorfer Gemeinde will im kommenden Jahr handeln

Eppendorf. 

Eppendorf. Es ist praktisch seit Jahren in den Reihen der Eppendorfer Bevölkerung ein großer Aufreger. Die Buswartehäuschen an der Bahnhofstraße befinden sich in keinem guten Zustand. Sie wurden beschmiert und die Scheiben sind zum Teil zerstört. Zudem gilt der Wartebereich als eine Art Jugendtreff, bei dem offenbar nicht alle der dort Anwesenden als ordnungsliebende Fundamentalisten einzugruppieren sind.

Abriss kommt nicht in Frage

"Das Problem der Buswartehäuschen am Busbahnhof Eppendorf ist der Gemeinde bekannt. Auch für die Gemeinde ist das mehr als ärgerlich, da das Erscheinungsbild alles andere als attraktiv ist", sagte Kämmerer Toralf Ender auf Anfrage. Schon mehrmals seien Reparaturen in Auftrag gegeben worden, immer in der Hoffnung, dass Vernunft einzieht. "Der Vandalismus war jedes Mal wieder stärker. Es wurde schon alternativ überlegt, die Buswartehallen dort gänzlich zu entfernen, aber dann würde man eine Mehrheit bestrafen, die für die Schäden nicht verantwortlich ist. Deswegen kommt diese Variante für die Gemeinde eher nicht in Frage", erklärte der Rathaus-Mitarbeiter.

Verbesserungen im neuen Jahr geplant

Im aktuellen Doppelhaushalt 2019/2020 sei ein bestimmter Betrag Geld bereitgestellt, um erneut Reparaturen durchführen zu können. "Gemeinsam fanden zunächst Abstimmungsgespräche zwischen der Kommune und dem Verkehrsunternehmen Regiobus statt, welche Art von Buswartehäuschen dort künftig sinnvoll ist. Nach aktuellem Stand planen wir, im nächsten Jahr dort Verbesserungen anzugehen", hieß es aus dem Rathaus.



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