Nach dem Aufstieg mehr zu tun

Handball "Physio" Claudia Schmidt knetet das Glauchauer Team durch

Um die Blessuren der Spieler des HSV Glauchau kümmert sich Physiotherapeutin Claudia Schmidt. Nach dem Aufstieg der Mannschaft in die Mitteldeutsche Oberliga hat die Betreuerin viel mehr Arbeit als in den vergangenen Spielzeiten in der Sachsenliga. Das liegt unter anderem am höheren Tempo und an den härteren Zweitkämpfen in der neuen Spielklasse. Claudia Schmidt unterstützt die Muldestädter auch vor und nach den Partien. Vor dem Anwurf muss sie mehreren Spielern die schützenden Tape-Verbände anlegen. Nach dem Schlusspfiff bespricht sie mit angeschlagenen Akteuren die nächsten Reha-Maßnahmen.

Am morgigen Sonntag drückt Claudia Schmidt dem Team des HSV Glauchau bei einem weiteren wichtigen Heimspiel die Daumen. Die Westsachsen müssen ab 17 Uhr in der Sachsenlandhalle gegen den TuS 1947 Radis antreten. Der Gegner aus Sachsen-Anhalt steht mit 3:11 Punkten auf dem zwölften Platz. Dagegen hat der HSV Glauchau bisher 6:8 Zähler auf dem Konto. Damit rangiert die Mannschaft auf dem neunten Rang. Im Kampf um den Klassenerhalt benötigen die Hausherren morgen einen Heimsieg, der mit Unterstützung der Zuschauer eingefahren werden soll. Dafür müssen die Spieler des HSV Glauchau vor allem die Effektivität von der Siebenmeter-Marke verbessern. Bei der 24:26-Auswärtsniederlage beim LHV Hoyerswerda wurden insgesamt vier Strafwürfe vergeben. Dabei versagten René Pechmann und Vaclav Toman bei wichtigen Versuchen die Nerven. In der Partie in der Lausitz war der HSV nicht chancenlos. Mitte der zweiten Halbzeit stand eine 20:18-Führung für die Gäste auf der Anzeigetafel. In der Schlussphase fehlte dem Team aber die Cleverness, um den Vorsprung zu verteidigen.