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Nach den Fluten von 2002 und 2013: Zschopau-Anwohner erhalten besseren Hochwasserschutz. Symbolfoto: mpix-foto - stock.adobe.com
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Neue Schutzwände und bauliche Anpassungen sollen Anwohner entlang der Zschopau künftig besser vor Überschwemmungen schützen.
Der Lichtenauer Ortsteil Krumbach wird künftig deutlich besser vor Hochwasserereignissen geschützt. Die Landesdirektion Sachsen hat den Bau einer neuen Hochwasserschutzanlage entlang der Zschopau genehmigt.
Die Maßnahmen betreffen den Bereich der Fabrikstraße zwischen der Kleingartenanlage und der Gaststätte Wasserschänke. Bauherrin ist die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau.
Die Zschopau ist in diesem Abschnitt in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach über die Ufer getreten. Besonders die schweren Hochwasser in den Jahren 2002 und 2013 verursachten erhebliche Schäden in der Region.
„Die Zschopau ist in diesem Bereich in den letzten Jahren schon sehr oft über die Ufer getreten. Besonders die Hochwasser 2002 und 2013 haben schwere Schäden verursacht. Ich bin daher froh, dass der Hochwasserschutz hier so verbessert wird, dass er auch größeren Wassermassen standhalten kann“, erklärte Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen.
Das genehmigte Vorhaben umfasst mehrere bauliche Maßnahmen. Geplant sind der Neubau einer Hochwasserschutzwand im Bereich der Gaststätte Wasserschänke sowie eine überschüttete Hochwasserschutzwand entlang der Fabrikstraße. Dadurch soll die bestehende Hochwasserschutzlinie geschlossen und vervollständigt werden.
Zusätzlich wird die Fabrikstraße im Bereich der Wasserschänke angehoben. Die Maßnahmen sollen gewährleisten, dass das Gebiet künftig gegen ein Hochwasser geschützt ist, das statistisch etwa alle 25 Jahre auftritt (HQ25).
Im betroffenen Bereich verläuft die Zschopau nahezu geradlinig von Ost nach West. Auf beiden Seiten des Flusses steigt das Gelände hangartig an. Die angrenzenden flacheren Hügellandschaften werden überwiegend landwirtschaftlich genutzt.
Das bisherige Schutzniveau gilt als unzureichend. Zwar verhindern der bestehende Deich und der anschließende Rückstaudeich ein Überströmen des Bereichs, sie können jedoch eine Flutung des Areals bislang nicht vollständig verhindern.
Mit den genehmigten Maßnahmen soll die Hochwassersicherheit in Krumbach nachhaltig verbessert werden. Neben dem Schutz von Wohngebieten profitieren auch die örtliche Infrastruktur und angrenzende Grundstücke von den geplanten Investitionen.
Die neuen Anlagen sollen dazu beitragen, die Folgen künftiger Hochwasserereignisse deutlich zu reduzieren und die Region widerstandsfähiger gegenüber Extremwetterlagen zu machen.
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