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Nach Hochwasser: Brücke und Mauer werden in Burgstädt erneuert

Bau Weitere Schäden von 2013 können in Mohsdorf beseitigt werden

Mohsdorf. 

Mohsdorf. Im Burgstädter Ortsteil werden ab 4. Oktober eine Brücke sowie die angrenzenden Stützwände entlang der Kreisstraße 8208 neugebaut. Die Baustelle befindet sich in Höhe der Grundschule. Die alte Gewölbebrücke und die Stützmauer werden abgerissen, bevor der Ersatzneubau der Brücke als Stahlbetonrahmenkonstruktion entsteht. Außerdem sind Arbeiten an der Trinkwasserleitung und der Abwasserleitung, Wasserbauarbeiten im Bachbett, Straßenbauarbeiten im gesamten Baubereich und der Bau eines Gehwegs geplant, teilt die Landkreisverwaltung mit. Die Straße ist im Bereich der Baustelle bis zum 25. Oktober voll gesperrt. Beendet werden die Arbeiten aber erst im kommenden Jahr. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Erst im kommenden Jahr Gelder

Der Ausschuss für Umwelt und Technik hatte jüngst den Zuschlag für die Arbeiten für den Brücken- und Stützmauerbau an die Firma Bau Berger Niederwiesa zu vergeben. Zuvor berieten die Kreistagsmitglieder über die Finanzierung, denn der Kreis muss in Vorleistung gehen. Hintergrund: Die Brücke ist als Hochwasserschaden von 2013 anerkannt und damit stehen Fördermittel bereit. Die Stützwand hingegen wurde ins Wiederaufbauprogramm aufgenommen. Daher muss auf ein Förderprogramm des Freistaates zurückgegriffen werden. Hier stehen aber erst im kommenden Jahr Gelder zur Verfügung. "Es hat nur Sinn, wenn beides mit einem Mal gebaut wird und ich bin sehr dankbar, dass auch die Stadt Burgstädt diesen Weg mitträgt", erklärt der Leiter des Referates Straßenbetriebsdienst und Bauwerksverwaltung Dirk Schlimper. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf mehr als 980.000 Euro.



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