Nachwuchs schiebt 25-Stunden-Dienst

Interview mit Jugendwart Sascha Mühleisen

Waldenburg. 

Am Wochenende gibt es in der Töpferstadt eine Premiere. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr treffen sich erstmals zu einem 25-Stunden-Dienst. BLICK-Reporter Holger Frenzel führte mit Jugendwart Sascha Mühleisen das folgende Gespräch.

Was verbirgt sich hinter dem 25-Stunden-Dienst?

Die Mädchen und Jungen aus der Jugendfeuerwehr treffen sich am Samstag um 13 Uhr im Gerätehaus. Dort übernehmen sie bis zum Sonntag um 13 Uhr den Dienst. Durch die Zeitumstellung handelt es sich um einen 25-Stunden-Dienst. Das passt optimal zum 25-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr in Sachsen.

Welche Aufgaben müssen die Nachwuchs-Floriansjünger lösen?

Wir wollen im Vorfeld noch nicht zu viel verraten. Sie sind am Samstag und am Sonntag im gesamten Stadtgebiet im Einsatz, wo verschiedene feuerwehrtypische Aufgaben warten. Am Sonntag legen die Teilnehmer, die schon länger dabei sind, eine Jugendflamme-Prüfung ab. Zudem warten Aufgaben im Gerätehaus, wo das Essen gekocht und die Übernachtungsmöglichkeiten aufgebaut werden müssen.

Wie viele Mitglieder gehören zur Jugendfeuerwehr in Waldenburg?

30. Dabei handelt es sich um zwei Mädchen und 28 Jungen. Sie sind zwischen 8 und 16 Jahre alt. Wir wissen, dass wir damit - auch im Vergleich zu anderen Jugendfeuerwehren - personell gut aufgestellt sind und viele junge Leute auf den Einsatz bei den Aktiven vorbereiten.