"Natur trifft Kunst": Italiener sichert sich Platz eins

Erlebnis Symposium in Höfchen erfolgreich beendet

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Die vier Künstler des 17. Symposiums "Kunst am Wasser" in Höfchen und ihre Arbeiten. Rechts vorn: die Sieger-Skulptur "Leben am Wasser?" von Hardy Raub (links). Foto: Uwe Schönberner

Höfchen/Kriebstein. Der künstlerische Aspekt kam auch beim diesjährigen Talsperrenfest nicht zu kurz: An der Bootsanlegestelle in Höfchen ließen vier Künstlerinnen und Künstler an fünf Tagen neue Holzskulpturen aus Esche beziehungsweise Lärche entstehen.

"Leben am Wasser" überzeugt die Jury

Dazu hatte der künstlerische Leiter Holzbildhauer Enrico Kletke aus Mittweida mehrere tonnenschwere Baumstämme aus dem Erzgebirge anfahren lassen, damit das diesjährige Motto "Natur trifft Kunst" beim 17. Symposium "Kunst am Wasser" auch in Form neuer Kunstwerke umgesetzt werden konnte. Den Juroren gefiel von den neuen Holz-Skulpturen die Arbeit "Leben am Wasser" des Italieners Hardy Raub am besten.

Er holte sich damit den ersten Preis des 17. Symposiums "Kunst am Wasser", der mit 200 Euro dotiert war. Raub dazu: "Mein Entwurf sah zwar etwas anders aus, aber ich lasse mich beim Arbeiten vom Holz inspirieren, lasse es fließen", begründete er die Änderung. Seine Arbeit wird künftig an der Bootsanlegestelle in Höfchen die Besucher erfreuen.

Auch Platz zwei und drei gehen nicht leer aus

Platz zwei und 150 Euro gingen an Bernd Fuchs aus Berlin für sein "Frosch-Konzert". Diese Skulptur soll im Kriebsteiner Hafen seinen Standort erhalten. Katja Jaroschewski aus Halle/Saale mit ihrer "Hommage an Karl Blossfeldt", einen begnadeten Pflanzen-Fotograf, und der Belgier Urban Stark mit seinem Werk "Unser Fußabdruck" teilten sich Rang drei dieses Künstler-Pleinairs und erhielten dafür jeweils 75 Euro.

Ihre Werke werden ihren Platz im Garten des Mittweidaer Museums "Alte Pfarrhäuser" beziehungsweise in Höfchen im Hotel-Gelände finden. "Kunst am Wasser" ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Partner Kommunaler Zweckverband Wasserver-/Abwasserentsorgung "Mittleres Erzgebirgsvorland" Hainichen, Verein Mittelsächsischer Kultursommer und Zweckverband Kriebsteinstalsperre und hat sich innerhalb des vielseitigsten sächsischen Festivals Mittelsächsischer Kultursommer inzwischen einen festen Platz gesichert.