Naundorfer Feuerwehr feiert mit "Ostflair"

Einladung Sommerfest soll DDR-Zeiten aufleben lassen

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Zu den Festen der Freiwilligen Feuerwehr Naundorf, wie hier im vergangenen Advent, ist es am Gerätehaus immer proppevoll. Foto: Wieland Josch/Archiv

Naundorf. Mario Kummer und sein Team haben es irgendwie drauf. Nicht nur als Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Naundorf sind der Wehrleiter und seine Truppe immer auf dem Posten, auch wenn es ums Feiern geht, sind sie fit. (Wer das eine gut macht, der darf auch dem anderen ausgiebig frönen.)

Feiern liegt den Feuerwehrmännern

Und weil alleine feiern nicht wirklich viel Spaß macht, laden die Feuerwehrmänner regelmäßig zu Festen ein. Erst im letzten Advent war der Platz vor dem Gerätehaus wieder proppenvoll und Mario Kummer geleitete mit Wichtelmütze witzig durch den kalten Tag.

Am kommenden Wochenende, genau am 19. und 20. August, steigt an der Wache 2 das diesjährige Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr. Die Fete am Samstag steht ab 16 Uhr unter dem Motto "Sommerfest mit Ostflair".

Ein Stück DDR in 2017

Das bedeutet genau das, wonach es aussieht. Mit viel Spaß ersteht an diesen Tagen so ein klein wenig jener Teil der DDR wieder auf, der schon damals Laune machte. So mancher Jungspund wird dabei das erste Mal auf Speisen und Getränke treffen, die seinerzeit nicht wegzudenken waren aus den Restaurants oder Diskotheken des Landes.

Und natürlich ist auch die Musik ganz danach. Puhdys, City oder Silly, Ute Freudenberg, Andreas Holm oder Lippi, ihre Hits sind bis heute nicht verschwunden und sorgen nach wie vor für gute Stimmung, vermischt mit manch schöner Erinnerung an die Jugend. "Fantasy Dance" wird solche Songs spielen und in die Nacht geleiten.

Trotzdem ist und bleibt es ein Feuerwehrfest

Doch es ist ja ein Feuerwehrfest, weshalb auch entsprechende Technik präsentiert wird. Diesmal, ganz klar, welche aus der Zeit vor 1989. Ob zum Frühschoppen am Sonntag ab 11 Uhr so mancher Ost-Hit von der Blaskapelle Großschirma gespielt wird? Man kann ja mal fragen. Ansonsten darf man allen, die kommen, eine vergnügliche Reise in die Vergangenheit wünschen.