Nervenflattern im letzten F1-Gefecht

Formel 1 Vettel nach Crash wie ein Geisterfahrer unterwegs

Nach der Zieldurchfahrt fielen alle Anstrengungen beim neuen Weltmeister ab. "Im Moment könnte man mich anstechen, ich würde nichts merken", sagte Vettel, vollgepumpt mit Adrenalin und langsam registrierend, dass nach dem Rempler von Senna und seinem Dreher im Feld alles verkehrt über die Bühne ging. "Alle kamen auf mich zu - ich kam mir vor wie ein Geisterfahrer" und fuhr mit beklemmenden Gefühl weiter, denn sein Auto hatte im linken hinteren Teil einen Schaden genommen.

Die letzten Nerven habe er beim Timing während des Boxenstopps gelassen. "Der Bordfunk funktionierte nicht mehrt. Das war reichlich beschissen, aber wir haben in dem Moment auch an den Titel geglaubt", meinte der entnervte Vettel, der danach von seinem Freund "Schumi", anschließend von Teamchef Hörner fast erdrückt wurde.

Sein Dank geht an die vielen Fans, die daheim vor dem Fernseher mitgezittert haben. "Vielen Dank und Grüße in die Heimat. Vielen Dank fürs Daumendrücken."