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Neue Chefin tritt Dienst an

Museum Christina Ludwig übernimmt Verantwortung in Waldenburg

Im Museum und Naturalienkabinett in Waldenburg gibt es eine neue Leiterin: Christina Ludwig hat die Verantwortung für die städtische Einrichtung am Geschwister-Scholl-Platz an. Die 27-Jährige tritt die Nachfolge von Sabine Hausmann, deren Vertrag nicht verlängert wurde, an. "Der besondere Reiz ist die Kombination, dass sich quasi zwei Museen in einem Haus befinden", sagt Christina Ludwig mit Blick auf das Naturalienkabinett im Obergeschoss und den Platz zur Präsentation der Stadtgeschichte im Untergeschoss.

Die Wurzeln von Christina Ludwig liegen im Vogtland. Sie ist in Reichenbach aufgewachsen. Nach dem Abschluss des Studiums war die junge Frau in den letzten drei Jahren als wissenschaftliche Mitarbeiterin in den städtischen Museen in Villingen-Schwenningen beschäftigt. Nun kehrt sie nach Sachsen zurück. "Positiv ist, dass ich im Museum in Waldenburg die Kenntnisse aus verschiedenen Fachgebieten anwenden kann", freut sich Christina Ludwig, die sich auch eine Wohnung in der Töpferstadt suchen wird, auf eine vielseitige Aufgabe. Sie will in den nächsten Wochen zunächst das Museum und dessen Besucher kennenlernen. Zudem ist die Kontaktaufnahme mit dem Geschichtsverein geplant. Ludwig, die Volkskunde, Kulturgeschichte, klassische Archäologie und Kunstgeschichte in Jena studiert hat, will zudem die Einwohner von Waldenburg bei der Neugestaltung der Ausstellung zur Stadtgeschichte im Untergeschoss mit ins Boot holen. "Die Leute kennen ihre Stadt schließlich am besten", sagt Ludwig, die momentan eine neue Ausstellung mit dem Titel "Donnerkeil - Opfermesser - Thränengefäß" vorbereitet. Die Schau wird am 8. Mai eröffnet und widmet sich den archäologischen Objekten aus der Sammlung der Apothekerfamilie Linck aus Leipzig.