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Neue Gemeinschaftsunterkunft

Asylhäuser Kapazität in Mittelsachsen vorerst erschöpft

Döbeln. 

In Döbeln entsteht eine Notunterkunft für rund 50 Personen im ehemaligen Teil des Beruflichen Schulzentrums in der Bahnhofstraße. Die bestehenden Unterkünfte in Brand-Erbisdorf, Döbeln, Flöha, Frankenberg, Freiberg, Rochlitz, Roßwein, Striegistal und Waldheim sind an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Rund 733 Asylsuchende und Flüchtlinge wurden dem Landkreis in diesem Jahr bereits zugewiesen, allein im August kommen nach jetzigem Stand noch 160 hinzu. Die umliegenden Anwohner und Unternehmen werden durch eine Bürgerinformation über den bevorstehenden Einzug informiert, der wahrscheinlich in der nächsten Woche erfolgen wird. Mit der neuen Unterkunft leben in Döbeln dann rund 300 Asylsuchende und Flüchtlinge. Voraussichtlich werden dem Landkreis bis zum Jahresende insgesamt 1.800 Asylsuchende zugewiesen, derzeit leben in Mittelsachsen rund 1.750 Asylbewerber und Flüchtlinge. Die Einrichtung weiterer Unterkünfte wird derzeit geprüft. Unter anderem wird am Donnerstag über die Unterbringung in Hainichen informiert. "Die Betreiberin dieser Notunterkunft in Döbeln wird die GSQ - Gesellschaft für Strukturentwicklung und Qualifizierung Freiberg sein, eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung ist abgesichert", teilte das Landratsamt mit.



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