Neue Kunstobjekte für die Mineralquellen

KUNST Künstler gestalten Wasserflaschen-Skulptur für Lichtenauer

Gregor-Torsten Kozik (Mitte, links) präsentiert seine Gestaltung der Wasserflasche im Eingangsbereich. Foto: Chris Brinkmann

Lichtenau. Die Besucher der Lichtenauer Mineralquelle staunten am vergangenen Freitag nicht schlecht, als vor dem Eingangsbereich zum Werksgelände eine drei Meter große, bunt gestaltete Wasserfalsche stand. Bei dem Gang über das Gelände schauten die Gäste dann erneut. Vor dem Besucherzentrum präsentierte sich eine weitere überlebensgroße, kunstvoll gestaltete Wasserflasche. Die Idee, solche Kunstobjekte aufzustellen, kam von den geschäftsführenden Gesellschaftern der Lichtenauer Mineralquellen, Günter und Dirk Hinkel.

Mit jedem Blick ein neues Detail

In Bad Vilbel haben sie bereits 40 solcher Flaschen vom regionalen Kunstverein und von Schülern gestalten lassen. Mit dem Kontakt zum Freundeskreis Kunst für Chemnitz konnten für die beiden Kunstobjekte in Lichtenau nun zwei renommierte Künstler aus der Region gewonnen werden. Die Wasserflasche im Eingangsbereich wurde so vom international bekannten Maler Gregor-Torsten Kozik gestaltet.

"Ich möchte unsere Existenz mit dem Wasser darstellen. Man wird beim Betrachten immer etwas Neues entdecken", erklärte der Künstler bei der Enthüllung seines neuen Werkes. Die Wasserflasche vor dem Besucherzentrum stammt von Koziks Künstlerfreund Thomas Ranft. Der Grafiker widmet sich in seinen Arbeiten vorrangig Zeichnungen und Druckgrafiken.

Nie wie zuvor - immer anders

"Im Wasser entstehen immer neue Formen. Das will ich mit der Gestaltung aufgreifen", erklärte Ranft sein 3D-Kunstobjekt. Bei der Enthüllung am vergangen Freitag zeigte sich Paul K. Korn, Geschäftsführer der Lichtenauer Mineralquelle, zufrieden. "Wir sind froh, dass wir für die Gestaltung unserer Perlenflaschenkunst solche renommierten Künstler des Vereins Freundeskreis Kunst für Chemnitz gewinnen konnten. Uns war es ein Anliegen, den Verein als wichtigen Bestandteil und Motor der Chemnitzer Kunstszene zu unterstützen und bei diesem Projekt mit Künstlern aus der Region zu kooperieren", sagte Korn in seiner Begrüßung.

Die neuen Kunstobjekte auf dem Werksgelände der Lichtenauer Mineralquelle runden zuletzt auch die Arbeiten am Eingangsbereich ab. Dieser musste auf Grund von neuen gesetzlichen Anforderungen und Bestimmung der Branche umgebaut werden. Die Kontrollen im Einfahrts- und Empfangsbereich können nun noch besser gesichert werden.