Neue Labore für Hochschule

Start Bauarbeiten für Forschungsgebäude in Mittweida haben begonnen

Die Hochschule Mittweida bekommt ein neues Forschungsgebäude. Wie der Staatsbetrieb des Sächsischen Immobilien- und Baumanagement (SIB) vergangene Woche mitteilte, soll auf dem Grundstück des Technikumplatzes 17b ein neues Lehr- und Laborgebäude für den Fachbereich der Ingenieurswissenschaften entstehen. Genutzt werden soll der Neubau demnach für großformatige Versuchsaufbauten mit Schwerlastlaboren, fügten Hochschule und SIB hinzu. Auf einer Fläche von 814 Quadratmetern werden dann in Zukunft Studenten in den Bereichen Fügetechnik, Schweißtechnik und Bauteilprüfung ausgebildet. Auch ein Prüffeld für Elektromobilität soll das neue Forschungsgebäude enthalten. Der Baustart erfolgte Anfang dieser Woche und soll noch voraussichtlich bis Dezember 2017 andauern. Der Freistaat Sachsen stellt dafür rund 4,8 Millionen Euro zur Verfügung. Derzeit erfolgen die Tiefbauarbeiten am Grundstück, bevor im letzten Quartal des Jahres die Arbeiten am Rohbau beginnen sollen, sagte eine Sprecherin des SIB. Die Laborhalle soll etwa 46 Meter lang und 22 Meter breit werden. In Anlehnung an den benachbarten "Gerhard-Neumann-Bau" soll die Fassade eine Verblendschale aus roten Ziegeln erhalten. Mit der Fertigstellung des Gebäudes sollen die derzeit noch am Außenstandort in Roßwein verbliebenen Labore der Konstruktions- und Fertigungstechnik in Mittweida integriert werden. "Das zentrale Laborgebäude und seine unterschiedlichen modernen Anlagen schaffen noch bessere Bedingungen für Lehre und Forschung, und außerdem erspart es allen Studierenden und Mitarbeiten das Pendeln nach Roßwein", sagte Professor Uwe Mahn, Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften. Mit dem Umzug erfolge dann auch die komplette Aufgabe des Standortes Roßwein, informierte die Hochschule.