Neue Majestät in Hohenfichte: Ein Bänker sichert sich den Titel

Jens Kluge holt sich beim Schützenfest die Krone

Hohenfichte

Bei der Vorstellung der Teilnehmer für das Königschießen machte Moderator Dietmar Kluge am Sonntag in Hohenfichte noch Spaß. „Ich begrüße Jens Kluge, den Möchtegern-König aus dem Lößnitztal“, witzelte der Mann am Mikrofon.

Jens Kluge nutzt die Vorlage

Jens Kluge nahm diese Steilvorlage dankend als Motivation auf und schoss eine reichliche halbe Stunde später den hölzernen Vogel ab. Auf die Krönung hatte der 54-Jährige schon ein paar Jahre gewartet.

Im vierten Anlauf hat sich der Bankkaufmann endlich den Titel des Schützenkönigs von Hohenfichte gesichert.

Viele Gratulanten nach dem Königsschuss

Die altehrwürdige Holzbrücke in Hohenfichte wurde nicht nur während des Schießens, sondern am gesamten am Wochenende in enorme Schwingungen versetzt. Ein Grund dafür war sicherlich die Partystimmung, nachdem feststand, dass sich Jens Kluge die Krone geholt hatte.

Die Reihe der Gratulanten war lang. Ganz vorn standen seine Frau Peggy und König- Vorgänger Felix Säuberlich.

Neun Starter beim Königsschießen

An dem Spektakel nahmen insgesamt 9 Starter teil, die der Satzung entsprechend alle Mitglieder des örtlichen Schützenvereins sind.

Festwochenende begann bereits am Freitag

Gefeiert wurde im Leubsdorfer Ortsteil bereits seit Freitag. Einer der Höhepunkte war die Bootsregatta am Samstag.

Muskelkraft auf der Flöha gefragt

Mit Muskelkraft mussten die 5 Beatzungen mit ihren selbstgebauten Wasserfahrzeugen einen festgelegten Abschnitt stromaufwärts bis zur Holzbrücke auf der Flöha zurücklegen.

Schützenverein holt zwei Titel bei der Regatta

Gleich zwei Titel holte sich die Besatzung des Schützenvereins Hohenfichte, die Kai Sackwitz und Oliver Stengel bildeten. Sie legten nicht nur die schnellste Zeit hin, sondern stellten mit 3:45 Minuten sogar noch einen neuen Streckenrekord auf.

„Einmal haben wir trainiert und dann sofort geliefert“, grinste Sackwitz.

Preis für die kreativste Konstruktion

Zuvor hatte eine kleine Kommission um Regatta-Chef Marcel Grundmann noch den Preis für die kreativste Konstruktion vergeben. Die Anerkennung nahm die Familie Andreas Kluge entgegen.

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