Neue Müllgebühren beschlossen

Politik Abfall-Beseitigung kostet ab Januar geringfügig mehr

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Ab Januar wird die Leerung der Abfallbehälter teuerer als bisher. Foto: Andrea Funke

Mittelsachsen. Die Kreisräte haben neue Abfallgebühren beschlossen. Weil der Abfallwirtschaftsverband Chemnitz als Verwerter von Restabfall und Sperrmüll seine Gebühren anhebt, muss der Landkreis Mittelsachsen nachziehen.

Mit durchschnittlich 0,6 Prozent Mehrkosten für die Entsorgung von Restabfall bleiben die Preise im Sachsenvergleich günstig. Eine Leerung des kleinsten Abfallbehälters von 80 Liter kostet ab Januar 3,70 Euro, vier Cent mehr als bisher.

Eine 120-Liter-Tonne wird für sechs Cent mehr, also 5,55 Euro entleert. Der 240-Liter-Behälter liegt dann bei 11,10 Euro und der 1.100-Liter-Container bei 50,80 Euro. Festgebühren für Behälter sind unverändert. Sperrmüll bis sechs Kubikmeter pro Haushalt im Jahr wird kostenfrei abgeholt oder bis zu drei Kubikmeter an den Wertstoffhöfen angenommen.

Fällt mehr an, werden für jeden Kubikmeter Sperrmüll 31,85 Euro berechnet, bisher 0,29 Euro weniger. Der Landkreis Mittelsachsen als öffentlich-rechtlicher Aufgabenträger hat die Entsorgungsdienste Kreis Mittelsachsen GmbH (EKM) mit der Organisation der Abfallwirtschaft im gesamten Landkreis beauftragt. Dieser Vertrag wurde nun bis mindestens 2030 verlängert.