Neue Notfallaufnahme in Leisnig: Bald ist sie fertig

BAUmassnahme Helios Klinik Leisnig erweitert seine Kapazitäten

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Uwe Bohne schaut mit Steffen Kind von Elektro Lehmann auf die Bauplanung. Foto: Chris Brinkmann

Leisnig. Zufrieden steht Uwe Bohne, der technische Leiter der Helios Klinik Leisnig, auf der Baustelle am Krankenhaus und schaut auf eine Planungszeichnung. Um ihn wird gesägt, gehämmert und gebohrt.

Herzinfarkte, Schlaganfälle: Bevölkerung wird immer älter

Bis zum August, ein Jahr nach Baubeginn, soll die neue Notfallaufnahme in Leisnig fertig sein. "Wir sind zuletzt an unsere räumlichen Grenzen gestoßen", sagt Uwe Bohne und ergänzt: "Der Neubau ist eine echte Investition in die Zukunft der Klinik". Seit Jahren steigen die Patientenzahlen in der Helios Klinik Leisnig - gerade auch, weil die Bevölkerung immer älter wird. "In die Notfallaufnahme kommen nicht nur Unfälle, sondern auch Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Diese treten vor allem bei älteren Patienten auf", weiß JulianeDylus, die Referentin für Unternehmenskommunikation der Helios Klinik Leisnig.

Diskreter und effizienter

Die derzeitige Notfallaufnahme ist etwa 250 Quadratmeter groß. Patienten müssen teilweise auf den Gängen warten. Die Anfahrt von Notfallpatienten mit dem Krankentransport erfolgt vor dem Klinikum. Mit dem Neubau soll alles effizienter und diskreter werden. Für die Notfallaufnahme stehen dann 650 Quadratmeter zur Verfügung. Für Notfallpatienten gibt es extra Behandlungsräume und das DRK bekommt einen eigenen Anfahrtsbereich.

Außerdem wird es in der Helios Klinik Leisnig weiter möglich sein, Kinder im Notfall behandeln zu lassen. "Dafür ist auch ein Mutter-Kind-Haus an die Klinik angegliedert, um eine möglichst gute Betreuung für die Kinder zu garantieren", erklärt Juliane Dylus. Für das Bauprojekt werden 3,3 Millionen Euro investiert. Davonerhält die Helios Klinik Leisnig eine Unterstützung durch den Freistaat Sachsen von 2,4 Millionen Euro. Rund 50 Firmen,vorwiegend aus der Region, sind an dem Bau beteiligt.