Neue Praxis in Frankenberg hilft Kindern, Jugendlichen und Familien in Krisen

Spezialistin für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene startet am 1. Juni mit psychotherapeutischem Angebot gegen Ängste, Schulstress und psychosomatische Belastungen. Die Therapeutin begleitete unter anderem Soldatenfamilien, Angehörige im Strafvollzug und junge Erwachsene in belastenden Lebenssituationen.

Frankenberg/Sa.

Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter Schulangst, Mobbing, sozialen Ängsten oder Panikattacken. Gleichzeitig fehlen vielerorts Therapieplätze. In Frankenberg eröffnet deshalb am 1. Juni die „Phönix-Praxis für Kurzzeittherapie“ von Anika Junge – spezialisiert auf psychologische Unterstützung für junge Menschen und Familien.

BLICK.de hat mit ihr über ihre Motivation, ihre Spezialisierung und ihre Wünsche für die Zukunft gesprochen.

„Die Vorfreude dominiert“

BLICK.de: Frau Junge, am 1. Juni eröffnen Sie Ihre eigene Praxis in Frankenberg. Wie fühlen Sie sich kurz vor dem Start?

Anika Junge: Die Vorfreude dominiert ganz klar. Ich freue mich darauf, endlich selbst gestalten zu können, was ich aus meiner jahrelangen Erfahrung als Heilpraktikerin für Psychotherapie im Angestelltenverhältnis gelernt habe – sowohl in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen als auch mit Erwachsenen.

Warum jetzt der Schritt in die Selbstständigkeit?

BLICK.de: Was hat Sie dazu motiviert, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen?

Anika Junge: Die Nachfrage nach Unterstützung – besonders von Eltern für ihre Kinder und Jugendlichen – ist in den vergangenen Jahren immer größer geworden. Gerade junge Menschen mit psychischen Belastungen brauchen dringend mehr Hilfe und passende Angebote. Ich möchte mit meiner Expertise gezielt Lücken schließen und Menschen unterstützen, bevor Belastungen chronisch werden.

Hilfe bei Schulangst, Mobbing und Panikattacken -

Der Schwerpunkt von Anika Junge liegt auf Kindern und Jugendlichen.

BLICK.de: Auf welche Themen haben Sie sich spezialisiert?

Anika Junge: Mein Schwerpunkt liegt auf Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Ich begleite unter anderem bei

  • Schulangst,
  • sozialen Ängsten,
  • Trennungs- und Verlustängsten,
  • Anpassungsstörungen nach Veränderungen im Familienumfeld,
  • Mobbingerfahrungen,
  • Selbstwertproblemen,
  • Trauer,
  • Schlafstörungen,
  • Phobien
  • und Panikattacken.

Auch die Folgen von Lese-Rechtschreibschwäche oder Dyskalkulie spielen häufig eine Rolle.

Darüber hinaus unterstütze ich Erwachsene bei psychosomatischen Beschwerden wie Tinnitus, Reizdarmsyndrom, chronischen Schmerzen, Schwindel sowie Angst- und Panikattacken.

Moderne Therapieformen für Kinder und Erwachsene

BLICK.de: Mit welchen Methoden arbeiten Sie?

Anika Junge: Ich bin unter anderem spezialisiert auf Kinderhypnose, Yagercode-Therapie sowie EMDR für Kinder und Jugendliche. Alle Angebote richten sich auch an Erwachsene. Besonders wichtig ist mir eine individuelle und klienten-zentrierte Anpassung der Methoden, um das bestmögliche Ziel zu erreichen.

Außerdem bin ich selbst als Ausbilderin am Deutschen Hypnoseinstitut tätig.

Warum Frankenberg? Nähe zu Familien und jungen Menschen

BLICK.de: Weshalb haben Sie sich für Frankenberg als Standort entschieden?

Anika Junge: Frankenberg bietet mit seinen vielen jungen Familien genau die Zielgruppe, die ich erreichen möchte. Gleichzeitig liegt die Stadt in der Nähe von Mittweida und Chemnitz mit ihren Hochschulen und jungen Erwachsenen. Das passt perfekt zu meinem Angebot.

Therapie in ruhiger Atmosphäre

BLICK.de: Was erwartet die Menschen in Ihrer Praxis?

Anika Junge: Mir ist eine vertrauensvolle und ruhige Atmosphäre sehr wichtig – ein Ort, an dem Menschen das Gefühl haben dürfen: „Hier darf ich sein, wie ich bin.“ Meine Praxis befindet sich in einem therapeutischen Umfeld gemeinsam mit Physiotherapie, Osteopathie und Yoga-Angeboten. Gleichzeitig ist die Lage ruhig und gut erreichbar – ideal für Therapie ohne Ablenkung.

25 Jahre Erfahrung mit Familien in Krisensituationen

BLICK.de: Welche Erfahrungen bringen Sie mit?

Anika Junge: Ich arbeite seit rund 25 Jahren mit Familien in besonders belastenden Situationen. Dazu gehörten beispielsweise Soldatenfamilien, Angehörige im Strafvollzug oder junge Erwachsene in Krisensituationen. Dabei habe ich immer wieder erlebt, wie wertvoll frühzeitige Unterstützung sein kann.

Lange Wartezeiten auf Therapieplätze Praxis soll Versorgungslücken schließen

BLICK.de: Welche Menschen möchten Sie besonders erreichen?

Anika Junge: Vor allem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die aktuell keine passende Anlaufstelle finden, weil klassische Therapieplätze oft knapp sind und lange Wartezeiten haben. Ebenso Frauen, die dringend psychologische Unterstützung benötigen – auch als Überbrückung, bis ein Therapieplatz frei wird.

„Phönix“ steht für Hoffnung und innere Stärke

BLICK.de: Ihre Praxis trägt den Namen „Phönix-Praxis für Kurzzeittherapie“. Was steckt dahinter?

Anika Junge: Der Phönix steht für Hoffnung, Wandel und innere Stärke. Genau das möchte ich vermitteln: Dass Veränderung möglich ist und aus Belastungen neue Stärke entstehen kann. Meine Methoden helfen dabei, innere Ressourcen zu aktivieren und Menschen wieder mehr Stabilität zu geben.

Das bietet die neue Praxis in Frankenberg

Standort: Altenhainer Straße 29, 09669 Frankenberg. Erreichbar unter 0155 67026105.

  • Kurzzeittherapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
  • Unterstützung bei Ängsten, Schulstress und psychosomatischen Beschwerden
  • Kinderhypnose, EMDR und Yagercode-Therapie
  • Schwerpunkt auf frühzeitiger Hilfe, bevor Belastungen chronisch werden
  • Ruhige Lage im therapeutischen Umfeld mit Physiotherapie, Osteopathie und Yoga-Angeboten

Der Wunsch zum Start

BLICK.de: Was wünschen Sie sich für die Zukunft Ihrer Praxis?

Anika Junge: Ich wünsche mir, meine Berufung weiter leben zu können und genau die Menschen zu erreichen, die Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen brauchen. Besonders Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene liegen mir dabei sehr am Herzen.

Mit ihrer neuen Praxis möchte Anika Junge einen Ort schaffen, an dem Menschen in schwierigen Lebenssituationen schnell Unterstützung, Verständnis und neue Hoffnung finden.

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