Neue Projekte für Mittweida geplant

Stadtentwicklung Oberbürgermeister Schreiber stellt Plan für 2018 vor

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Rathaus in Mittweida. Foto: Andrea Funke

Mittweida. In diesem Jahr sind in Mittweida viele Projekte in der Stadtentwicklung geplant. Um den aktuellen Planungsstand zu erklären sowie Nachfragen zu ermöglichen, lud die Stadtverwaltung und Oberbürgermeister Ralf Schreiber am vergangenen Donnerstag zu einer Einwohnerversammlung in die Bürkel-Halle ein.

Etwa eine Stunde erklärte Schreiber die aktuellen Projekte. So ist der Ausbau der ÖPNV-Schnittstelle am Bahnhof weit voran geschritten und steht vor dem Abschluss. Nun wird auf das Bahnhofsgebäude ein Blick geworfen. Das derzeitige Konzept sieht im Vorderteil die Nutzung durch einen Pflegedienst und kleine Geschäfte vor. "Für den hinteren Teil des Gebäudes suchen wir noch nach einer Alternative. Derzeit ist ein Anschluss an den Technologiepark denkbar", erklärte Schreiber.

Wattefabrik wird abgerissen

Viele Projekte der Stadtentwicklung werden in Mittweida in Teilen über Fördermittel finanziert. Die Mittel für den Abbruch des ehemaligen GHG-Geländes stehen nun zur Verfügung. Dieses wird in diesem Jahr abgerissen, muss aber auf Grund der Förderrichtlinien danach zehn Jahre brach liegen. Anschließend soll das Gelände für den Häuserbau freigegeben werden. Für das ehemalige RUMA-Gelände sind diese zehn Jahre bald abgelaufen. "Es muss nun ein Bebauungsplan erstellt werden", sagte Oberbürgermeister Ralf Schreiber. So könnten in Zukunft hier Wohnhäuser entstehen.

Etwas anders gestaltet es sich bei der Wattefabrik. Auch diese wird bald abgerissen. Die Förderrichtlinien sehen danach allerdings eine Renaturierung vor, sodass hier eine Grünfläche entsteht. Auch bei der Neugestaltung der Rochlitzer Straße gibt es Entwicklung. Wie erst kurz vor der Einwohnerversammlung feststand, sind acht Architekten an der Planung interessiert. Der Gewinner der Ausschreibung soll Ende Mai, spätestens Anfang Juni 2018 feststehen. Am Donnerstag wurden weitere Projekte vorgestellt, die sich auf das Stadtgebiet Mittweida konzentrierten. Für die Ortsteile wird es noch eigene Einwohnerversammlungen geben.