Neue Rettungsfahrzeuge für die Region

Beschluss Landkreis investiert rund 1,6 Millionen Euro in den Dienst

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Der Landkreis erhält neue Rettungs- sowie Krankentransportwagen. Foto: Andrea Funke

Mittelsachsen. Die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Technik des Landratsamtes Mittelsachsen haben in ihrer letzten Sitzung Beschlüsse im Bereich des Rettungsdienstes gefasst. So ging es einmal um die Anschaffung von neuen Fahrzeugen und zum anderen um die künftige Rettungswache in Roßwein. Diese soll vom jetzigen Standort Naußlitz in die Poststraße umziehen, da das bisherige angemietete Objekt nicht mehr zeitgemäß ist. Die alte Post in Roßwein wird in ein Ärztehaus um- und ausgebaut.

In diesem Zuge ist die Integrierung der Rettungswache sowie der Neubau einer dazugehörigen Fahrzeughalle vorgesehen. Der Ausschuss beriet über ein entsprechendes notwendiges Vertragsverhältnis mit einer Mindestlaufzeit von 15 Jahren. Es soll zum 1. April 2019 wirksam werden. "Dieser Standort ist strategisch günstig gelegen und dient dem Landkreis langfristig zur Erfüllung seiner Aufgaben im Bereich des Rettungsdienstes", erklärt der Leiter der Abteilung Ordnung und Sicherheit des Landratsamtes Mittelsachsen Steffen Kräher.

Fahrzeuge sollen 2018 ausgeliefert werden

Außerdem berieten die Mitglieder des Ausschusses über die Beschaffung von sieben Rettungstransportwagen (RTW) und sechs Krankentransportwagen (KTW). Die Investitionen hierfür belaufen sich auf rund 966.000 Euro für die RTW und zirka 654.500 Euro für die KTW. Es handelt sich dabei fast ausschließlich um Ersatzbeschaffungen, die nach sechs Jahren und einer Laufleistung von über 300.000 Kilometer notwendig sind. Ein Rettungstransportwagen erweitert die Flotte für die Wache in Penig, was im bestätigten Bereichsplan Rettungsdienst vorgesehen ist.

Die anderen RTW gehen nach Flöha, Geringswalde, Hainichen, Dittmannsdorf, Eppendorf und Burgstädt. Die KTW sind für Penig, Freiberg, Flöha und Burgstädt vorgesehen. Die Firma Ambulanz Mobile aus Schönebeck soll im kommenden Jahr die Fahrzeuge ausliefern. Die Krankenkassen refinanzieren die Investition. Somit verfügt der Landkreis als Träger des Rettungsdienstes dann über insgesamt 50 Rettungstransportwagen, Krankentransportwagen und Notarzteinsatzfahrzeuge.