Neue Route für die Bergparade

Bergstadtfest Stadtleben rückt mehr in den Mittelpunkt

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Die Bergparade zum Bergstadtfest wird in diesem Jahr eine neue, etwas längere Route marschieren. Foto: Wieland Josch/Archiv

Freiberg. Um es noch ein wenig unverwechselbarer zu machen, wird das Freiberger Bergstadtfest, welches in diesem Jahr vom 22. bis 25. Juni stattfindet, mit dem Label "freibergtypisch" versehen. Darüber unterrichtete Anja Fiedler, Leiterin des Amtes Kultur-Stadt-Marketing.

Das ist freibergtypisch

"Damit wollen wir uns noch stärker abheben von anderen Festen", betonte Anja Fiedler. Ein besonderes Kernstück ist die "Freiberger Revue", welche auf der großen Bühne auf dem Obermarkt den Festfreitag bestimmt. Über 100 Teilnehmer sollen es insgesamt sein, die sich mit Programmen präsentieren, und sie alle kommen aus der Silberstadt.

"So werden etwa die Noten Dealer auftreten", sagt Anja Fiedler. "Aber ebenso stellt sich die Musikschule vor." Auch die Vereine der Stadt erhalten diese Plattform. Ob Tanz oder Sport, sie werden die vielen Möglichkeiten darstellen, welche das Vereinsleben der Stadt prägen.

Abschlusspunkt des 32. Bergstadtfestes wird das Konzert der Mittelsächsischen Philharmonie auf dem Obermarkt am Sonntagabend sein. Mit einer Mischung aus Pop, Jazz, Klassik und freibergtypischen Überraschungen wird das Publikum begeistert. Der Eintritt dazu ist kostenlos.

Aus einer Sperrung entspringt Neues

Das Freiberg-Motto "Neue Wege", welches Oberbürgermeister Krüger beim Neujahrsempfang im Januar ausgab, wird auf eine spezielle Weise beim Bergstadtfest umgesetzt.

Denn durch die Sperrung der B 173 vom Donatstor bis zum Kornhaus, ergibt sich auch für die Bergparade am Sonntagvormittag eine neue, längere Route. Es geht wie gewohnt am Dom los, nach dem Berggottesdienst. Dann aber werden Tal- und Wasserturmstraße durchmessen, anschließend die B 173, bevor es dann Richtung Obermarkt geht. So wird ermöglicht, die Parade in den Straßen zu sehen und dann noch einmal am Obermarkt bei der Aufwartung zu erleben.