Neue Werke für Kunst am Wasser

Kunst Vier Teilnehmer beteiligen sich am Symposium in Höfchen

neue-werke-fuer-kunst-am-wasser
Bernd Fuchs ist auch diesmal wieder mit unter den Teilnehmern des Symposiums. Foto: Andrea Funke/Archiv

Höfchen. Im Vereinshaus des Mittelsächsischen Kultursommers (Miskus) in Hainichen tagte die Jury, um über die diesjährigen Teilnehmer am Holzbildhauersymposium "Kunst am Wasser" zu entschieden. Dabei wurden insgesamt zehn Bewerbungen von Künstlern aus ganz Deutschland, aber auch aus Dänemark, Italien und Belgien gesichtet und bewertet.

Die Besten stehen fest

Neben Susann Seidel vom ZWA Hainichen setzte sich die Jury aus Sylvia Reis vom Zweckverband Kriebsteintalsperre, Olaf Hanemann vom Miskus und dem Holzbildhauer Enrico Kletke zusammen. Die Künstler hatten in ihren Bewerbungen sehr gute Projektideen zum diesjährigen Motto "Natur trifft Kunst" eingereicht.

Bei der Auswahl der Kunstwerke müssen aber auch weitere Kriterien, wie Witterungsbeständigkeit und der Schutz vor Vandalismus beachtet werden. Letztendlich entschied sich die Jury einstimmig für die Künstler Bernd Fuchs aus Berlin mit seinem "Frosch-Konzert", Katja Jaroschewski aus Halle mit ihrer "Hommage an Karl Blossfeldt", Hardy Raub aus Montescheno/Italien mit seinem Kunstwerk "Wasser - Leben" sowie Urban Stark aus Kelmis/Belgien mit "Unser Fußabdruck".

Während Bernd Fuchs und Katja Jaroschewski bereits in den zurückliegenden Jahren am Symposium "Kunst am Wasser" teilgenommen haben, können mit Hardy Raub und Urban Stark wieder zwei neue Künstler an der Talsperre Kriebstein begrüßt werden.

"Kunst am Wasser" kehrt zu seinen Wurzeln zurück

Das Symposium "Kunst am Wasser" findet bereits zum 17. Mal statt. Allerdings werden die Teilnehmer vom 26. bis zum 30. Juli zurück an den Ursprung des Symposiums kehren, nämlich an die Bootsanlegestelle Höfchen. Dort startete 2001 das Kunstsymposium.

Die vier neuen Kunstwerke werden auch wieder Teil des Kunstwanderweges, der rund um die Talsperre Kriebstein führt. Dieser ist mittlerweile von fast 50 Skulpturen, Installationen und Kunstwerken gesäumt und lädt ein, erkundet zu werden. Im Verlauf des Symposiums können sich Interessierte vor Ort von der Arbeit der Künstler überzeugen und mit diesen auch so manches Fachgespräch führen.

Erreichbar ist die Bootsanlegestelle vom Hotel am Kriebstein-See über das Gelände der Hotelanlage.