Neuer Anlauf in der Kirchstraße: Im Sommer soll gebaut werden

Sanierung Mittweidaer Stadtrat gibt grünes Licht

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Der Kopfsteinpflasterpiste in der Mittweidaer Kirchstraße soll ein Ende bereitet werden: Ab den Sommerferien wird hier für 700.000 Euro gebaut. Foto: Dennis Heldt.

Mittweida. Bewegung im Bauvorhaben in der Kirchstraße in Mittweida: Der Stadtrat hat in der Sitzung am vergangenen Donnerstag die Baubeschlussvorlage einstimmig angenommen. Damit rückt die Sanierung der beschädigten Straße in diesem Jahr näher.

"Wir haben jetzt neue Fördermittelgelder für dieses Projekt zugesichert bekommen, deswegen haben wir die Maßnahme auch in den Haushalt aufgenommen", sagte Oberbürgermeister Ralf Schreiber (CDU). Die Planungen zum grundhaften Ausbau der Kirchstraße sind schon etwas älter: Bereits Anfang 2014 wurden erste Entwürfe zur Erneuerung entwickelt, so Schreiber. Damals fehlten jedoch notwendige Fördermittel, um die Maßnahme auch umzusetzen.

Dies sei nun zwar der Fall, dennoch müsse man sich auf Probleme vorbereiten: "Die Kirchstraße ist ein schwieriges Projekt, da wir hier zum einen die Pestalozzi-Schule angeschlossen haben und zum anderen mit Denkmalschutzbestimmungen konfrontiert werden", erklärte Baubereichsleiter Sebastian Killisch.

Unter der Kirchstraße sei früher die alte Befestigung der Stadtmauer in Mittweida verlaufen, daher müsse man mit archäologische Grabungen rechnen, die zu zeitlichen Verzögerungen und finanziellen Mehrausgaben führen könnten, so Killisch außerdem. Um den Busverkehr für die Schüler so wenig wie möglich zu behindern, sei derzeit ein Baustart zu Beginn der Sommerferien geplant.

"Wir beginnen nach dem Beschluss des Rates mit der Ausschreibung und müssen dann abwarten, wie wir mit dem Thema der Grabungen umgehen", fügte Oberbürgermeister Schreiber hinzu. Die Gesamtkosten der Sanierung der Kirchstraße sollen sich auf knapp 700.000 Euro belaufen.