Neuer Blick ins Verborgene: Freibergs Museum enthüllt seine Geheimnisse

Verborgene Arbeit – sichtbarer Gewinn

Freiberg

Seit 2018 ist der historische Altbau des Stadt- und Bergbaumuseums Freiberg wegen umfangreicher Umbau- und Restaurierungsarbeiten geschlossen. Vieles, was heute mühsam erforscht und gesichert wird, bleibt den Besucherinnen und Besuchern später verborgen. Doch genau diese unsichtbare Arbeit prägt das historische Gesicht des Hauses. Wer jetzt durch das sprichwörtliche Schlüsselloch schaut, erkennt: Hier wird Geschichte nicht nur erzählt, sondern mit großer Sorgfalt direkt am Bauwerk selbst bewahrt und für die Zukunft gesichert.

Digitales Schlüsselloch öffnet sich

Am 26. September öffnet sich das digitale Schlüsselloch erneut. In der aktuellen Ausgabe der Online-Reihe "Blick durchs Schlüsselloch" geht es um die Feinarbeiten, die das 530-jährige Museumsgebäude nach und nach in neuem Glanz erstrahlen lassen. Restauratorinnen und Handwerker legen Schicht für Schicht Spuren aus vergangenen Jahrhunderten frei - detailreiche Arbeit, die viel Fingerspitzengefühl erfordert und normalerweise im Verborgenen bleibt.

Restauratoren legen Schicht für Schicht Geschichte frei

Während der moderne Erweiterungsbau bereits seit Anfang des Jahres geöffnet ist (Besuchszeiten: Mittwoch bis Montag 10 bis 17 Uhr, jeden dritten Donnerstag bis 19 Uhr), wird am Altbau noch intensiv gearbeitet. Wer einen Eindruck von den Fortschritten gewinnen möchte, kann ab dem 26. September online einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Wandel des Museums

Mit der Reihe "Blick durchs Schlüsselloch" dokumentiert das Stadt- und Bergbaumuseum kontinuierlich den Wandel seines Hauses - von den unsichtbaren Restaurierungsarbeiten bis zur Gestaltung der neuen Dauerausstellung. So bleibt sichtbar, wie Geschichte in Freiberg nicht nur präsentiert, sondern auch aktiv bewahrt wird.

 

 

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