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Neuer Bürgerpolizist nimmt Arbeit in Großschirma auf

Amtsübergabe Nach erfolgreichen Jahren geht Posten in neue Hände über

Großschirma. 

Großschirma. Die Sitzung des Großschirmaer Stadtrates Ende November wurde mit einer kleinen Übergabezeremonie eröffnet. Denn nach vielen Jahren im Revier ging der Bürgerpolizist Klaus-Dieter Erber als Polizeihauptkommissar a.D. in den verdienten Ruhestand. Zuvor jedoch bedankte er sich beim Stadtrat für die gute Zusammenarbeit, aber auch bei den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und ihrer Stadtteile. "Ich war gerne in diesem Revier", sagte Erber, der 2008, zunächst in Reinsberg, die Arbeit aufgenommen hatte und 2013 zusätzlich den Bereich Großschirma übernahm. "Wir haben Maßstäbe gesetzt", konstatierte er. "Und waren so Wegbereiter für andere Revierbereiche."

Die Kriminalitätsentwicklung schien zunächst keine abnehmende Tendenz zu zeigen. Waren es 2013 insgesamt 193 Straftaten, die man verzeichnete und ein Jahr später 184, so ging die Zahl der Delikte, um die sich Erber kümmern musste, 2015 auf 217 hoch. "Im Stadtgebiet gibt es viele Großparkplätze. Hinzu kommt die Nähe zur Autobahn", nannte Erber als Gründe für diese Durchgangskriminalität.

Doch schließlich setzte eine Wende ein. 2020 wurden nur noch 133 Straftaten registriert. Wenn man sich hier einpendele, sei das ein reeller Wert. Seinen Nachfolger hatte der scheidende Bürgerpolizist gleich mitgebracht. Polizeihauptmeister Olaf Humpisch stellte sich vor. Er komme aus der Region und freue sich, nun wieder hier zu sein. Beide Polzisten erhielten einen großen Blumenstrauß von der Stadt.

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