Neuer gemeinsamer Studiengang in Freiberg

Leichtbau-Zentrum Deutsch-polnische Kooperation gestärkt

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Campus der TU Bergakademie Freiberg. Foto: TU Freiberg/Detlev Müller

Freiberg. Innovative Leichtbauwerkstoffe sind eine Schlüsseltechnologie für die Mobilität der Zukunft. Um die Ausbildung junger Ingenieure auf diesem Gebiet voranzutreiben, hat die TU Bergakademie Freiberg gemeinsam mit Partnereinrichtungen aus Sachsen und Schlesien am 25. August die Gründung eines Deutsch-Polnischen Zentrums für hybriden Leichtbau beschlossen.

"Das neue Zentrum soll die Leichtbautechnologie als Kompetenzschwerpunkt der sächsischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter stärken und die wirtschaftlich-technische Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Polen fördern", erklärt Prof. Rudolf Kawalla, Prorektor für Forschung der TU Bergakademie Freiberg und Mitinitiator des Vorhabens.

Ausgebildete Studenten im Gebiet der Werkstoffe

Gegenstand der Zusammenarbeit ist die Ausbildung von Studenten auf dem Gebiet der Werkstoffe und Komponenten für den Fahrzeugbau. Dafür wollen die Partner einen gemeinsamen Studiengang einrichten. Darüber hinaus sind die gemeinsame Nutzung von Forschungs- und Versuchsanlagen sowie ein Wissensaustausch zu neuen Werkstoffen geplant. Mittelfristig sollen durch die Entwicklung neuer Leichtbaumaterialien und -anwendungen in beiden Regionen zusätzliche Unternehmen und Arbeitsplätze entstehen. In dieser Branche gibt es allein in Sachsen 60.000 Arbeitsplätze.