Neuer Glanz für ein altes Schloss

Sanierung Freistaat und die Stadt Frankenberg investieren mehr als 10 Millionen Euro

Sachsenburg. 

Sachsenburg. Der Wanderer kann es bereits von Weitem sehen: Es ist einiges passiert bei der Sanierung von Schloss Sachsenburg. Rund 10 Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung, allein 9 Millionen Fördermittel kommen vom Land. Mitte September 2017 startete mit dem Abriss von späteren, nicht historischen Einbauten die vorbereiteten Arbeiten für die Sanierung des einstigen Wohnschlosses derer zu Schönberg. Inzwischen wurden Teile des Daches eingedeckt, liegt eine Gasleitung an, wurden zahlreiche Maßnahmen zur statischen Sicherung realisiert. Beendet werden soll die Sanierung im Jahr 2022.

Sanierung hat mehrere Gründe

Für die Planer der damit beauftragten Firma Iproconsult dürfte die Sanierung unter denkmalschützerischen Aspekten und damit dem Erhalt wertvoller historischer Bausubstanz von der Fassade bis zu Wandmalereien verschiedener Epochen auch deshalb eine Herausforderung sein, weil sie mit modernen Herausforderungen bis hin zum Brandschutz und einen zweiten Rettungsweg in Einklang zu bringen sind. Im April vergangenen Jahres wurde eine weitere Million Euro Fördergeld aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR für die Restaurierungsarbeiten im Schloss Sachsenburg ausgereicht.

Der Blickwinkel der Sanierung inklusive der restauratorischen Leistungen liege neben dem baukulturellen Aspekt auf einem nachhaltigen investitionsfördernden regionalen Effekt, heißt es in der Begründung.