Neues "Awo"-Gebäude eingeweiht

Neubau Sechs Appartements sind noch frei - Neubau vereint viele Leistungsangebote

Mittweida . Nach knapp eineinhalb Jahren Bauzeit konnte am Donnerstag das neue Marie-Juchacz-Haus der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Südsachsen gGmbH an der Weberstraße offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Das moderne viergeschossige Gebäude vereint mit seinem Betreuten Service-Wohnen insgesamt 34 barrierefreie Appartements, davon vier rollstuhlgerechte Wohnungen, eine integrierte Tagespflege und mehrere Facharztpraxen unter einem Dach. Das Außengelände bietet mit seinen terrassenförmig angelegten Sitzmöglichkeiten viel Raum für Begegnungen im Freien. Die zentrumsnahe Lage ermöglicht ein schnelles Erreichen der Innenstadt.

"Wir sind stolz auf unseren Neubau."

Der acht Millionen Euro teure Neubau entstand auf einem 3.800 Quadratmeter großen Grundstück. Auf dem Areal befand sich bis Oktober 2003 die Industriebrache des ehemaligen Textilbetriebes Wäscheunion und zuletzt ein PKW-Stellplatz befand. Durch die günstige Lage konnte das bereits bestehende AWO-Quartier weiter wachsen, welches jetzt das Seniorenzentrum, die Kita "Regenbogen", die Geschäftsstelle und beide Beratungsstellen des AWO Kreisverband Mittweida sowie den Neubau im zentrumsnahen Stadtviertel vereint. "Wir sind stolz auf unseren Neubau, auch wenn wir in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie kurzzeitig etwas ausgebremst wurden", blickt AWO-Geschäftsführer André-Aljoscha Steiner auf die Bauzeit zurück. Mit dem zentrumsnahen Betreuten Service-Wohnen, das sich an ältere Menschen mit oder ohne Unterstützungsbedarf richtet und ein bedarfsgerechtes Service-Angebot je nach persönlicher Notwendigkeit beinhaltet, möchte die AWO künftig dem demografischen Wandel und den erhöhten Bedarf an altersgerechten Wohneinheiten nachhaltig begegnen. Von den insgesamt 34 Appartements sind aktuell 28 belegt. Die Mieter, die im August eingezogen sind kommen aus Mittweida und Umgebung sowie aus Berlin und Sachsen-Anhalt.