Neues Domizil für Retter

Neubau Standort im Gewerbegebiet wird favorisiert

Der Rettungsdienst des Kreisverbandes im Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bekommt ein neues Domizil: Der Neubau ist im Gewerbegebiet Nordwest in Glauchau geplant. In dem neuen Gebäude soll Platz für 14 Fahrzeuge sein. Dabei handelt es sich um Notarzteinsatz-, Rettungstransport- und Krankentransportwagen. Zudem wird der Komplex mit Büro- und Aufenthaltsräumen sowie Umkleiden und Sanitärbereich ausgestattet. Die Kosten belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. Der Baubeginn ist Ende 2016/Anfang 2017 realistisch.

Damit kann Personal und Technik in Zukunft an einem Standort konzentriert werden. Bisher befinden sich die Rettungswachen an der Plantagenstraße in Glauchau und am ehemaligen Krankenhaus in Meerane. "Durch den Neubau einer Rettungswache können wir die Bedingungen deutlich verbessern", freut sich Andreas Illgen, Leiter des Rettungsdienstes beim DRK-Kreisverband. Die Sanitäter haben die Nutzung des Standortes im Gewerbegebiet Nordwest im Verlauf des Jahres getestet. Sie sind zwischen Mai und Oktober zu 200 Einsätzen aus einer Testwache gestartet. "In mehr als 95 Prozent aller Einsätze waren wir innerhalb einer Hilfsfrist von mindestens zwölf Minuten bei den Patienten", sagt Jens Leistner, Geschäftsführer des Rettungszweckverbandes Südwestsachsen. Dabei hat sich auch die Nähe zur neuen Ortsumgehung von Gesau als Vorteil erwiesen. Mit dem erfolgreich absolvierten Test ist die erste Hürde für die Investition im Gewerbegebiet Nordwest übersprungen. Im ersten Quartal des nächsten Jahres wird Jens Leistner die Pläne für das Projekt dem Rettungsdienst-Bereichsbeirat vorstellen. Wenn das Gremium grünes Licht gibt, können die Vorbereitungen für den Neubau der Rettungswache weiter vorangetrieben werden.