Neues Soziales Zentrum öffnete die Türen

Kinderschutzbund Heimat für viele Kinder an der Kurt-Handwerk-Straße

Freiberg. 

Freiberg. Seit dem vergangenen August ist das neue Soziale Zentrum des Deutschen Kinderschutzbundes, Regionalverband Freiberg, an der Kurt-Handwerk-Straße bezogen. Bereits im vergangenen Jahr wollte man sich dort allen Interessierten mit einem Tag der offenen Tür präsentieren.

Dass es erst in der letzten Woche dazu kam hatte den traurigen Hintergrund, dass die Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes, Petra Straube, für alle unerwartet verstarb. Es war mehr als verständlich, dass nun der Tag der offenen Tür ganz in ihrem Gedenken stattfand. Vorstandsvorsitzende Irena Joschko konnte zu diesem Anlass die neue Geschäftsführerin, Ute Leonhardt, vorstellen, die bislang den Hort in der Paul-Müller-Straße leitete. "Ich möchte Petra Straubes Werk in ihrem Sinn weiterführen", so Leonhardt.

Fünf Millionen Euro hat das Gesamtprojekt gekostet

In dem neuen Gebäude, in welches viele Gäste strömten, befinden sich neben Kita und Krippe nun auch die Geschäftsstellen des Freiberger Kinderschutzbundes und des Vereins "Lichtpunkt", der über zwei moderne Räume verfügt und hier auch seine Bücherbörse installiert hat. "Wir haben uns mittlerweile gut eingelebt", sagt Andreas Oppelt vom Verein. Fünf Millionen Euro habe das Gesamtprojekt gekostet, sagte Oberbürgermeister Sven Krüger in seinem Grußwort. Er zeigte sich, ebenso wie sein Halsbrücker Amtskollege Andreas Beger, absolut begeistert von dem, was hier entstanden ist.

Der Landtagsabgeordnete Steve Johannes Ittershagen sprach ebenfalls Anerkennung und gute Wünsche aus. Er spendete zudem 300 Euro, welche den Kindern zugutekommen werden. "Meine Frau hat mich darum gebeten, auf jeden Fall dem Kinderschutzbund zu spenden", sagte er. "Und ich denke, hier ist das Geld absolut richtig."