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Niederbobritzsch: Grundstein für Wunsch-Neubau gelegt

Bauprojekt Neue Turnhalle für Niederbobritzsch entsteht

Niederbobritzsch. 

Niederbobritzsch. Die Freude stand allen Anwesenden ins Gesicht geschrieben, die am vergangenen Donnerstag in die Nachbarschaft der Oberschule Niederbobritzsch gekommen waren. Denn mit der Grundsteinlegung für die neue Turnhalle wurde ein wichtiger Schritt gegangen für die Errichtung dieses sehnlichst erwarteten Baus. Schon vor sieben Jahren war der Turnverein Niederbobritzsch beim Gemeinderat vorstellig geworden, um einen Neubau anzumahnen. Die alte Turnhalle stammt aus dem Jahre 1913 und weist immer stärkere Mängel auf, wobei ein kaputtes Dach nur ein Aspekt ist. Auch die Fläche lässt keine regelgerechten Spielfelder zu. Für Vereinssportler wie Schüler der Oberschule ein immer weniger haltbarer Zustand. Doch Gemeindeverwaltung und Gremien nahmen das Problem ernst und bemühten sich, Abhilfe zu schaffen, was jetzt endlich in praktische Tätigkeit mündet.

Nächstes Jahr eventuell Fertigstellung

Im Mai erfolgte der erste Spatenstich, nun die Grundsteinlegung. "Ich bin sehr optimistisch, dass wir im nächsten Jahr fertig werden", sagte Bürgermeister René Straßberger, wissend um die Schwierigkeiten, besonders auf dem Materialmarkt. Doch liege das Projekt bei Bauplaner Thomas Müller in den allerbesten Händen. Die CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann betonte, dass eine moderne Sporthalle ein hervorragendes Mittel gegen den in der Pandemie grassierenden Bewegungsmangel sei. Und der AfD-Landtagsabgeordnete Rolf Weigand erinnerte daran, dass vor 16 Jahren die Oberschule vom Freistaat geschlossen werden sollte. Insofern sei der Turnhallenbau, für den 1,66 Millionen Euro Fördermittel fließen, eine späte Wiedergutmachung für das damalige Ungemach. Derzeit rechnet man Gesamtkosten von rund drei Millionen Euro. Hier und da seien die Kosten aber schon etwas gestiegen.



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