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Niederwiesaer Kameraden üben für den Ernstfall

Probe Feuerwehrleute bergen probeweise Bewohner eines Wohnhauses

Braunsdorf. 

Braunsdorf. Ungeachtet der hohen Temperaturen von mehr als 30 Grad rückten am Mittwoch 20 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Niederwiesa in Braunsdorf an, um ein Feuer in einem Wohnkomplex zu bekämpfen. Das die Bewohner dabei mit entspannten Minen zuschauten, hatten einen guten Grund. Es handelte sich nur um eine Übung.

Die Aufgabe der Wehr bestand vor allem darin, Personen aus dem Objekt zu bergen. Das war in Braunsdorf jedoch nur teilweise über das Treppenhaus möglich. So wurden diverse Steck - und Schiebeleitern an die Balkons gestellt, um so die Bewohner zu retten. "Dieser Ausbildungsdienst diente dazu, das Objekt kennen zu lernen sowie die praktischen Elemente zu trainieren. Insbesondere standen die Abläufe bei der Menschenrettung im Vordergrund", sagte Wehrleiter Ralf Reinhardt.

Ortsvorsteher schlug das Gebäude vor

Der Vorschlag, speziell an diesen Gebäuden zu üben, kam vom Braunsdorfer Ortsvorsteher Holger Maywirth. "In Gesprächen mit den Bewohnern des Hauses kam die Frage auf, wie denn die Personenrettung im Brandfall erfolge. So waren zum Beispiel die Bewohner der 2. Etage unsicher, wie das umgesetzt werden könnte. Deshalb habe ich Kontakt mit der Feuerwehr aufgenommen und die Idee dieser Übung vorgebracht", erläuterte Maywirth. Im Anschluss kamen die Feuerwehrleute und die Hausgemeinschaft noch in gemütlicher Runde ins Gespräch, wobei sich Bewohner Frank Ruck um die gastronomische Versorgung kümmerte. "Dafür möchte ich mich bedanken", sagte der Ortsvorsteher.



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