Niederwiesaer Truppe 80 Mal im Einsatz

Bilanz Feuerwehr war 2018 besonders gefordert

Niederwiesa. 

Niederwiesa. Die Freiwillige Feuerwehr Niederwiesa hat zu ihre turnusmäßigen Hauptversammlung Bilanz der vergangenen 12 Monate gezogen. Im Rahmen seines Rechenschaftsberichts stellte Wehrleiter Ralf Reinhardt fest, dass die Zahl der Kameradinnen und Kameraden in der aktiven Truppe mit 58 konstant geblieben ist. Die Wehr habe 2018 kein ruhiges Jahr verlebt. Immerhin wurden die Niederwiesaer Rettungskräfte in diesem Zeitraum 80 mal alarmiert. "Das ist eine überdurchschnittlich hohe Einsatzzahl, die insbesondere durch technische Hilfeleistungen nach Stürmen oder Unwettern zustande kam. Wenn ich alle Aktivitäten zusammen zähle, stehen in den 12 Monaten 11.500 Stunden zu Buche, die wir in der Gemeinde für das Gemeinwohl, Brandbekämpfung sowie die Gefahrenabwehr leisteten", rechnete Reinhardt vor. Die jährliche Gemeindewehrübung fand im und am Objekt der Schauweberei Tannenhauer Braunsdorf statt.

Der Wunsch nach besserer Teilnahme an den Übungs- und Ausbildungsdiensten

Neben den Wehren aus Niederwiesa und Lichtenwalde waren auch Kräfte aus Flöha und Falkenau mit dabei. Für die Zukunft wünsche er sich jedoch wieder eine bessere Teilnahme an den Übungs- und Ausbildungsdiensten. "Im Vorjahr lag die durchschnittliche Dienstbeteiligung bei 67,3 Prozent und damit unter dem Niveau von 2017. Damit bin ich nicht zufrieden", machte der Wehrchef deutlich.

Rundum positiv bewertete Reinhardt hingegen die Situation der Jugendfeuerwehr. In den beiden Jugendgruppen in Niederwiesa und Lichtenwalde waren im vergangenen Jahr 37 Kinder und Jugendliche organisiert.