Noch in diesem Jahr: Netzausbau in Freiberg

Unterzeichnung Stadt und Unternehmen besiegeln ihre Zusammenarbeit

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Oberbürgermeister Sven Krüger (l.) und Telekom-Regionalleiter Hendrik König bei der Unterzeichnung. Foto: Wieland Josch

Freiberg. Ein Hauch von Magenta lag über dem Ratssitzungszimmer des Freiberger Rathauses, als am vergangenen Donnerstag eben dort eine Partnerschaftsvereinbarung zwischen der Stadt und der Deutschen Telekom unterzeichnet wurde. Oberbürgermeister Sven Krüger und Regionalmanager Hendrik König setzten ihre Signaturen unter das Papier, in dem fixiert wird, auf welche Weise Stadt und Unternehmen bei dem von der Telekom nun vorangetriebenen Netzausbau kooperieren werden.

Schnelleres Internet für die Freiberger

"Wir haben keine Genehmigung erteilt, welche wir nicht auch anderen Firmen erteilen würden", stellte Sven Krüger dabei klar. Über das sogenannte Vectoring sollen in naher Zukunft rund 20.000 Haushalte über ein schnelleres Internet verfügen. Dabei werden Glasfaserkabel bis zu den jeweiligen Verteilern gelegt, von dort aus gehen Kupferkabel in die Häuser. "Damit werden bis zu 100 Mbit möglich", sagte Hendrik König. "Perspektivisch ist auch Supervectoring angedacht mit bis zu 250 Mbit."

Wichtig dabei für den Nutzer ist, dass er trotzdem erst einmal einen entsprechenden Vertrag abschließen muss, bevor er über die neuen Möglichkeiten auch verfügen kann. Ohne diesen Vertrag bleibt es bei dem bisherigen Umfang.

Ausbau soll jetzt starten

Nachdem im ersten Vierteljahr 2018 die Planungen abgeschlossen wurden, geht es nun an die praktische Umsetzung. Ende September, Anfang Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, die Inbetriebnahme erfolgt dann ab November. Das Abkommen mit der Stadt beinhaltet solche Punkte wie entsprechende Genehmigungen, aber auch die Medieninformation.