Notenarchiv muss neu sortiert werden

Hilfe Archiv in Döbeln erhält finanzielle Unterstützung

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Gemeinsam für das Theater: Geschäftsführer Hans Peter Ickrath, Siltronic-Werkleiter Christian Heedt und Theaterintendant Ralf-Peter Schulze (v.l.). Foto: Wieland Josch

Döbeln. Das schönste Archiv der Welt nützt nichts, wenn man nicht weiß, wo was abgelegt und einsortiert ist. Diese einfache Weisheit trifft auch auf das Notenarchiv des Mittelsächsischen Theaters zu, welches am Standort in Döbeln untergebracht ist.

Das Hochwasser richtete großen Schaden an

Kommen dann noch solch widrige Einflüsse von außen hinzu, wie etwa das Hochwasser vor 15 Jahren, bei dem das Archiv schnellstmöglich gerettet werden musste und wo so einiges dabei durcheinander geraten war, dann hilft alles nichts:

Es muss eine grundlegende Aufarbeitung und Neuordnung vollzogen werden. Doch diese, so eine andere Weisheit, kostet Geld. Seit einem Jahr hat man die Aufgabe dennoch in Angriff genommen.

Theater erhält Unterstützung von Unternehmen

Unterstützung erfuhr die dafür verantwortliche Stiftung des Mittelsächsischen Theaters nun durch eines der größten Freiberger Unternehmen, der Siltronic AG. Deren Werkleiter, Christian Heedt, übergab am Dienstag dieser Woche 1.000 Euro an den Geschäftsführer des Theaters, Hans Peter Ickrath, und den Intendanten Ralf-Peter Schulze.

Damit kann die Aufarbeitung weitergehen. "Wir haben als Grundlage lediglich eine alte Liste, noch mit Schreibmaschine geschrieben, die eine recht eigenartige Ordnung hat", erzählt Janine Grüneis vom Theater. "Wir können nie sicher sein, ob dieser Katalog so noch halbwegs stimmt."

Da ist noch eine Menge zu tun ...

Über 3.000 Titel sind nun neu zu erfassen. Bislang hat man etwa 300 schon bewältigt. Es wartet also noch eine ganze Menge Arbeit, an die man mit Geduld und genügend Zeit herangehen muss.