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Oberschule Halsbrücke technisch auf dem neusten Stand

Fertigstellung Schule im Grünen erhält neuen Anbau

Halsbrücke. 

Halsbrücke. Mit Stolz können alle Beteiligten auf den Anbau der Oberschule Halsbrücke blicken, der in der vergangenen Woche eingeweiht wurde und den seit dieser Woche die Schüler nutzen. Und obwohl hier ein kleines Meisterwerk in mehrerer Hinsicht gelungen ist, schwärmt Gebäudeplaner Thomas Müller auch ein wenig von dem Altgebäude, mit dem der Neubau durch einen Gang verbunden ist. "Die damalige Bauweise ist nicht die schlechteste gewesen", sagt er. Der Bau aus dem Jahr 1955 sei ein Beispiel für haltbare und zweckorientierte Bauweise gewesen. Manches hat dem Planer so gut gefallen, dass für den Neubau Anleihen gemacht wurden. "Etwa die Säulen in der Mensa, die denen aus den 1950er Jahren nachempfunden sind", so Müller. "Ebenso der Fußboden." Als Beispiel für die Bauleistungen vergangener Jahrzehnte nannte er die Aula der Oberschule. "An das Niveau kommen wir heute nicht mehr heran", gab er zu. Er sei sich sicher, dass auch der Anbau noch in hundert Jahren größtenteils so dastehen werde wie heute. Gerade dieser Tage sei es außerdem selten, dass man bei der Ausführungszeit eine solche Punktlandung hinlege.

15 Monate wurde gebaut und eingerichtet

Wichtig war es Planern wie Gemeinde, dass der Charakter des Außengeländes nicht allzu sehr verändert werde. Immerhin wird die Oberschule auch die "Schule im Grünen" genannt. Zwar hatten ein paar Bäume dem Bau weichen müssen, doch blieben genug erhalten, zu denen sich auch noch Grünflächen gesellen, eine Arbeit, für die die Baumschule Freiberg eigens Erwähnung fand. Halsbrückes Bürgermeister Andreas Beger schloss alle Beteiligten in seinen Dank ein, vom Gemeinderat bis zu den Schülern. 4,2 Millionen Euro kostete der Neubau insgesamt, von denen weit mehr als zwei Millionen von der Gemeinde kamen.



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