Oederan punktet bereits zum achten Mal

Wettbewerb Anerkennungspreis für Augustusburg bei "Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen"

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Matthias Eisenberg und Daniel Schmahl musizieren in Flöha. Foto: Agentur

Oederan/Leipzig. Die Oederaner sind einfach nicht zu stoppen. Bei ihrer elften Teilnahme am "Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen" Wettbewerb holten sie bereits zum achten Mal einen Preis. Wirtschaftsminister Martin Dulig zeichnete die Gewinner jüngst in Leipzig aus. "Das Jahresmotto 'Die Stadt sind wir - gemeinsam aktiv!' haben die Teilnehmer in beeindruckender Weise in Projekte umgesetzt, auf deren Realisierung wir nur gespannt sein können. Viele Projekte zeigen, wie man die neue und die traditionelle Welt miteinander verknüpfen kann", so der Minister.

Der zweite Preis und damit ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro ging an die Stadt Oederan für das Projekt "Regiomarkt Oederan". Projektinhalt ist, im freigewordenen ehemaligen Edeka-Markt in der "Stanze" gemeinschaftlich Waren regionaler Direktvermarkter zu verkaufen.

"Der Wettbewerbsbeitrag stammt aber nicht allein aus der Feder der Oederaner Stadtverwaltung. Ideengeber waren Fritz Nothnagel, der Verwalter des Einkaufsparks "Zur Stanze", Andrea Pötzscher, Regionalmanagerin im Verein zur Entwicklung der Erzgebirgsregion, und Maxim Steinhardt, Vorsitzender der Agrargenossenschaft in Memmendorf", erklärt Wirtschaftsförderer Marco Metzler.

Mit Anerkennungspreisen und damit 6000 Euro wurden unter anderem die Städte Augustusburg und Mittweida geehrt. Der vom sächsischen Wirtschaftsministerium ausgeschriebene Sonderpreis für die besten Ideen einer zukünftigen "Digitalen Stadt" konnte zwei Städten zugesprochen werden, darunter wieder Augustusburg für das Projekt "Kleinstadtmenschen".

Oederan hatte sich weiterhin mit einem zweiten Projekt unter dem Motto "Lebendiges Ortszentrum: Integrative Sport- und Freizeitanlage Schönerstadt" beim "Ab in die Mitte!"-Wettbewerb beworben. Dafür gab es zwar keinen Preis, aber immerhin ein Bild des Künstlers Michael Fischer-Art, das Bürgermeister Steffen Schneider, der mit einer kleinen Delegation an der Auszeichnungsveranstaltung in Leipzig teilgenommen hatte, an den Vorsitzenden der Schützengesellschaft, Helmut Loose, weiterreichte. Die Schönerstädter haben mittlerweile auch ohne Preisgeld mit dem Bau der Sportbogen-Schießanlage begonnen.