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Oederan: Start für das schnelle Internet

Projekt Innerhalb von zwei Jahren soll der Breitbandausbau für 8000 Menschen in Oederan und den Ortsteilen realisiert werden

Börnichen. 

Börnichen. Die Zukunft beginnt am Erlsberg. Am Stadtrand von Oederan im Ortsteil Börnichen, da wo sich wohl Fuchs und Hase "Gute Nacht" sagen und ganze drei Häuser stehen. "Das ist ja das Bemerkenswerte, wir erschließen auch solche Randgebiete zwischen Wingendorf und Lößnitztal fürs schnelle Internet. Ausgenommen ist das Stadtgebiet Oederan West, in dem die Telekom agiert", sagt Lothar Hofmeister fast euphorisch. Er ist im Tiefbauamt zuständig für den Breitbandausbau und hat auch gleich wichtige Zahlen parat: 36,6 Millionen Euro kostet das Projekt, das von Bund und Land in noch nicht ganz exakt zu beziffernder Größe gefördert wird. 120 Kilometer Tiefbau sind zu realisieren, 230 Kilometer Leerrohre kommen in die Erde. Am Ende werden in diesen 800 Kilometer Glasfaserkabel liegen, die von den 64 Verteilerstationen im Erschließungsgebiet bis zu den Hausanschlüssen geblasen werden. Mitte 2022 soll das vom Planungsbüro Ingenieurgesellschaft TKI Chemnitz geplante Megaprojekt abgeschlossen sein. Bis dahin wird man in Oederan und den elf Ortsteilen auf manche Baustelle treffen, sich auch mit mancher Umleitung und Sperrung arrangieren müssen.

Betreibermodell beim Breitbandausbau

Am Montag aber nahmen die Kollegen der Firma Swing Tiefbau GmbH zunächst die ersten 450 Meter eben in der Straße Am Erlsberg in Angriff. Das Unternehmen aus Großrückerswalde ist eines von vielen, die bei der europaweiten Ausschreibung für die vier Versorgungsbereiche den Zuschlag erhielten. Gleich übern Berg bereitet gar eine Firma aus dem lettischen Riga den Breitbandausbau für die Ortsteile Memmendorf, Frankenstein, Hartha, Wingendorf und Kirchbach vor.

Die Stadt Oederan hat sich für das so genannte Betreibermodell beim Breitbandausbau entschieden. Das bedeutet: Die Kommune schafft die baulichen Voraussetzungen und bleibt zunächst Eigentümer des Netzes, welches für die kommenden sieben Jahre von Eins Energie betrieben wird.