Oederaner Lauftag steht hoch im Kurs

Volkssportwettbewerb Start und Ziel befinden sich wieder am Klein-Erzgebirge

Oederan. 

Oederan. Am 1. Mai wird in Oederan traditionell zunächst um gute Resultate gekämpft und erst anschießend gefeiert. Denn in der Stadt des Klein-Erzgebirges findet an diesem Feiertag ein Volkssportwettbewerb statt, der sich größter Beleibtheit erfreut. Im Vorjahr konnten die Gastgeber beim Oederaner Lauftag 470 Teilnehmer begrüßen.

"Noch alle Hände voll zu tun"

Schon jetzt sind für die diesjährige Auflage zahlreiche Meldungen eingegangen. Die Zahl der Starterinnen und Starter wächst praktisch täglich. Nachmeldungen sind am Wettkampftag bis 30 Minuten vor dem Start möglich. Die Veranstaltung mit Start und Ziel vor dem Klein-Erzgebirge beginnt am 1. Mai um 10 Uhr mit dem sogenannten Zwergenlauf über 500 Meter, dem schließen sich die Distanzen über einen und zwei Kilometer an. 11. 45 Uhr (10 km) und 11.55 Uhr (5 km) werden die beiden Hauptläufe gestartet. "Im Ablauf gibt es 2019 grundsätzlich keine Änderungen. Allerdings müssen wir die Strecke über 10 Kilometer etwas modifizieren, da der Stadtwald durch die Sturmschäden stark beschädigt wurde und wir deshalb Kompromisse eingehen müssen", sagte Organisationschef Mathias Möbius von der TSG Oederan.

Doch Streckenplaner Sven Hähner hat längst einen Plan ausgetüftelt, auf welchen Wegen die Teilnehmer ihre Distanz bewältigen können. "Bis zum Lauftag haben wir zwar noch alle Hände voll zu tun, damit die Piste auch problemlos bewältigt werden kann. Aber insgesamt laufen die Vorbereitungen planmäßig, wir sind komplett gerüstet", sagte Hähner. Unter den Startern wird sich auch wieder Thomas Schröder (mit Startnummer 720 auf der Mitte des Fotos) befinden, der im Vorjahr über 5 Kilometer gewann. "Ich bin seit vielen Jahren beim Oederaner Lauftag dabei und will auch 2019 wieder angreifen", sagte der Aktive vom TSV Falkenau. Da die Ergebnisse zugleich für den Chemnitzer Laufcup sowie dem Laufcup der Sparkasse Mittelsachsen gewertet werden, ist auch in diesem Jahr mit zahlenmäßig starken Starterfeldern zu rechnen.