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Ordnungsamt fährt unter Strom

Mobilität Mittweidaer Stadtverwaltung testet für zwei Wochen ein Elektroauto

Der derzeitige Bürgermeister und zukünftige Landrat Matthias Damm nahm am Mittwoch stellvertretend für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Mittweida einen BMWi3 entgegen. Das Ordnungsamt wird in den kommenden 15 Tagen das Elektrofahrzeug auf seine Alltagstauglichkeit testen. Unterstützt wird der Fahrzeugtausch vom Energiedienstleister envia M. Dieser borgt der Stadtverwaltung nicht nur das Elektroauto, sondern stellt der Behörde auch eine mobile Ladestation zur Verfügung. Bislang gibt es eine solche dauerhafte Station noch nicht: "Die Installierung einer festen Ladestation wäre eine Überlegung wert, hierfür brauchen wir aber zunächst generelle Nutzungszahlen von Elektroautos", sagte Damm: "Ich kenne im Moment niemanden in Mittweida, der ein Elektroauto fährt."

Das Testfahrzeug von BMW hat eine grundsätzliche Reichweite von 150 Kilometern sowie eine Reichweitenverlängerung, mit der das Elektroauto maximal 300 Kilometer fahren kann. Gerade für die kommunalen Zwecke der Stadtverwaltung sei das Elektroauto daher ideal: "Die Mitarbeiter im Ordnungsamt müssen viele kurze Wege zurücklegen. Dafür ist die Reichweite ausreichend", so der Mittweidaer Kommunalbetreuer von envia M, Jürgen Lojewski.

Am Rande der Übergabe des Elektroautos machte außerdem die "Go & See"-Tour in Mittweida halt. Alexander Schurig, Auszubildender und "International Business"-Student, fuhr dabei mit dem Elektroauto Tesla S in zwei Wochen quer durch Europa, um die Zukunft der elektromobilen Reise vorzustellen. Gestartet ist er dabei in Ljubjana. Über Zagreb, Budapest, Warschau und Prag erreichte er am Mittwoch Mittweida, bevor die Tour am Freitagabend in Essen endete. Die Tour fand zum zweiten Mal statt und soll auch in Zukunft fortgesetzt werden.



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