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Orgelwerkstatt für Kinder

Projekt Sächsische Orgelbauer wollen Lust auf Instrument machen

Im Silbermannhaus am Schlossplatz, wo einst der berühmte Orgelbauer seine Werkstatt hatte, soll eine Schauwerkstatt entstehen, in der Besucher die Faszination der Entstehung des Instruments hautnah erleben können. "Hier wollen wir die Orgel als Instrument und das Handwerk an sich für große wie kleine Besucher begreifbar machen", erklärte Albrecht Koch, Präsident der Gottfried-Silbermann-Gesellschaft die Projektidee. "Mit der Orgelwerkstatt möchten wir vor allem Kinder, aber auch Touristen, in das Thema Orgel hinein führen und Lust auf mehr machen", betonte Christian Schmidt-Doll, Geschäftsführer der Silbermanngesellschaft. In der Orgelwerkstatt sollen die Besucher unter anderem anhand von Werkzeugen, Material und Werkbänken einen Einblick in den Orgelbau erhalten. "Wir möchten Appetit auf Besuche in einer der richtigen Orgelwerkstätten in Sachsen oder dem Museum in Frauenstein machen", sagte Schmidt-Doll. Anlässlich Silbermanns 331. Geburtstag lud die Silbermanngesellschaft sächsische Orgelbauer in das Silbermannhaus zur Beratung über das Projekt ein. "Ich finde die Idee gut, Kinder an das Instrument heranzuführen und für die Orgel und deren Bau zu begeistern. Sie werden ganz anders in Konzerte gehen, wenn sie wissen, was hinter dem Instrument steckt", sagte Dirk Eule, Orgelbauer aus Bautzen. Ralf Jehmlich aus Dresden ergänzte: "Und es stößt auf großes Interesse, wenn Kinder selbst etwas ausprobieren können". Es ist geplant, die Orgelwerkstatt im Sommer einzuweihen.