Original Bergmännisches in Freiberg

Advent Neues und Bekanntes auf dem Christmarkt

Am kommenden Dienstag, den 24. November, startet um 15 Uhr auf dem Schlossplatz der traditionelle Märchenzug zum Obermarkt. Zahlreiche Freiberger Kinder in Kostümen werden dort durch Baumanzünden und Pyramideanschieben den 26. Christmarkt in der Silberstadt eröffnen, der dann bis zum 22. Dezember, wenn der Knappe Daniel um 20 Uhr die Weihnachtsruhe einläutet, seine Gäste empfangen wird. Und diese erwartet manches Altbekannte, aber auch so manches Neue. Wie immer geht es dabei original bergmännisch zu. "Das ist ein Motto, mit dem wir uns in den letzten Jahren gut etabliert haben", sagt Cornelia Hünert, Leiterin des Amtes für Kultur-Stadt-Marketing. Die diesmal 93 Holzhütten der Händler tragen wieder typische Bergmannsnamen und sind liebevoll gestaltet. Ganz neu ist die "Bergmannsbaude" am Rathaus, wo es Glühwein und Hüttenpunsch gibt. Es wird einen Raclette-Stand geben, auch einen Anbieter von Lauschaer Glas. Dazu kann sich, wer möchte, an verschiedenen Aronia-Produkten wie Bratwurst oder Saft, gütlich tun. Nicht vermissen muss man auch diesmal die Bastelwerkstatt oder Ottos Hütte. Ein Programmhöhepunkt ist einmal mehr die Bergparade am Samstag, den 5. Dezember. Sie beginnt um 17.30 Uhr mit der Aufwartung auf dem Schlossplatz und führt wieder bis zum Obermarkt. Nicht nur für Besucher aus Sachsen ist der Freiberger Christmarkt ein Anziehungspunkt. "Allein durch uns werden in diesem Jahr wieder etwa 40 Reisegruppen aus dem gesamten Bundesgebiet und Anrainerstaaten in der Adventszeit in Freiberg betreut", so Cornelia Hünert. Angekündigt sind Gäste aus der Schweiz, Österreich, Belgien und den Niederlanden. Sie können sich auch eine der Glühweintassen mitnehmen, die extra neu entworfen wurden und für 3 Euro in der Tourismus-Information erhältlich sind.