Pariser Modeluft geschnuppert

Mode Designer bringen Chick in Limbacher Berufsbekleidung

Seit 22 Jahren stellt Klaus Güldenpfennig Berufsbekleidung her. Schon genauso lange beschäftigt er in seinem Unternehmen Designer, die sich um die modischen Aspekte der Kollektionen kümmern. Damit die ein Auge für Trends bekommen, schickt der Chef sie seit 2008 jährlich einmal nach Paris, zur Prèmiere Vision, der weltgrößten Messe für Stoffe und Trends im Textilen. Dort waren sie vor Kurzem und haben die neusten Trends im Gepäck: "In Paris waren helle pudrige Töne angesagt sowie Senfgelb, Violett und Grün. Die Messe setzt Maßstäbe. Was dort vorgestellt wird, empfehlen wir unseren Kunden, die das Angebot dankend annehmen", sagt Uta Joos, eine der beiden Designerinnen, die bei Güldi-Moden arbeitet. Die Ingenieurin für Textildesign ist seit 17 Jahren in dem Limbacher Betrieb tätig und auch sie sagt: "Die Designarbeit für Berufsbekleidung ist keineswegs langweilig, im Gegenteil. Ich kann und muss meiner Kreativität freien Lauf lassen, denn bei uns geht es nicht nur um funktionelle, sondern auch um modische und schicke Aspekte."

Es sei ein Trugschluss zu glauben, dass die Kleidung in den einzelnen Berufen nicht modisch ist, sagt Unternehmer Klaus Güldenpfennig. Für ihn muss Berufsbekleidung Sympathie für ihren Träger aufbauen. Das erfordere eine besondere Sorgfalt bei der Umsetzung von Modetrends. Güldi-Moden fertigt Berufsbekleidung für die Sparten Medizin, wie Krankenhäuser und Arztpraxen, das Hotel- und Gaststättengewerbe sowie den Bereich der Kranken- und Seniorenpflege. Über 2.000 Kollektionen hat das Team bereits entworfen. Neben praktischen Aspekten, wie dem Material, der Waschbarkeit oder dem Tragekomfort legten die Kunden immer mehr Augenmerk auf das Aussehen der Kittel, Schürzen, Hosen oder Blusen.