Paukenschlag in Freiberg: Regionalligist tauscht Trainer aus

Entscheidung wird nach Remis gegen Köthen verkündet

Freiberg

Paukenschlag beim Handball-Regionalligisten HSG Freiberg. Nach dem Heimspiel der mittelsächsischen Mannschaft gegen den Tabellenachten HG Köthen wurde am Samstag bekannt, dass Uwe Lange nicht mehr Trainer der HSG ist. Der Übungsleiter, der aus dem eigenen Verein stammt, bat aus persönlichen Gründen um Auflösung seines Vertrages.

Dies geschah unabhängig vom Ausgang des Spiels gegen Köthen, dass am Samstag 27:27 (12:14) endete. "Uwe hatte schon einige Tage vorher mit uns das Gespräch gesucht und seine Bitte übermittelt. Natürlich haben wir das akzeptiert", sagte HSG-Manager Stefan Lange.

Nachfolger ist bereits gefunden

Ein Nachfolger ist schon gefunden. Mario Huhnstock, der einst als Torhüter in der Handball-Bundesliga Erfahrungen sammelte und bei der HSG seit dieser Saison als Nachwuchskoordinator und Coach der zweiten Männermannschaft agiert, wird der Nachfolger von Uwe Lange.

Als neuer Co-Trainer ist Karsten Moos an Bord. Er hat in der Vergangenheit unter anderem als Manager Sport beim HC Rödertal gearbeitet. Die erste Mannschaft des ostsächsischen Vereins spielt in der 2. Handball-Bundesliga.

Ein Trio fehlt

Im Punktspiel gegen Köthen musste Freiberg auf die verletzten Spieler Björn Richter, Paul Uhlemann und Adrian Kammlodt verzichten. Nach ausgeglichenem Beginn (5:5/10.Minute) gingen die Gäste vor einer stimmungsvollen Kulisse 9:5 in Führung. In den folgenden Minuten blieb Köthen zwar vorn, konnte sich jedoch nicht entscheidend absetzen.

Nach Wiederanpfiff lag Freiberg 13:17 zurück, schaffte es aber dann, den Hebel mit aller Konsequenz umzulegen.

Hensel killt Siebenmeter

HSG-Torhüter Tino Hensel parierte drei Siebenmeter. Yannik Tischendorf drehte den Herd in der Ernst-Grube-Halle anschließend auf die ganz große Flamme, als er das 23:22 (52.Minute) erzielte. Mit Kampfgeist, Moral und spielerischem Können sicherte sich Freiberg schließlich das Remis.

Dominik Gelnar und Eric Neumann trafen je fünfmal, Tischendorf markierte vier Treffer. Mit 12:22 Punkten liegt Freiberg auf dem 11. Platz der 16 Teams umfassenden Liga. Am kommenden Sonntag geht es zum Tabellendreizehnten SV Wittenberg-Piesteritz. 

 

Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.

Auch interessant für dich