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Penig hat wieder einiges vor

Interview mit Thomas Eulenberger, dem Bürgermeister der Muldestadt

Penig. 

In der Muldestadt wurde 2013 viel geschafft, und in diesem Jahr stehen ebenfalls wieder zahlreiche Vorhaben an. Um dazu mehr zu erfahren, sprach Uwe Schönberner mit Penigs 61-jährigem Stadtoberhaupt Thomas Eulenberger.

Herr Eulenberger, wie schätzen Sie das Jahr 2013 ein? Was gab es Bemerkenswertes?

Das vergangene Jahr war vor allem vom Hochwasser Ende Mai/Anfang Juni geprägt. Das Beseitigen der dadurch entstandenen Schäden - geschätzte neun Millionen Euro - beschäftigt uns auch noch in diesem Jahr. Die durch das Hochwasser zu erlebende Solidarität in der Peniger Bevölkerung - sozusagen ein schlummernder Schatz - waren für mich in diesem Zusammenhang das Bemerkenswerteste. 2013 war trotz des Hochwassers wirtschaftlich für unsere Stadt ein gutes Jahr. So konnte beispielsweise für unseren Nachwuchs die neue Krippe Weltentdecker fertiggestellt werden.

Gerne. Mit einem eigenen Steueraufkommen von 5,7 Millionen Euro und unserem weiteren Schuldenabbau bin ich sehr zufrieden. Wenn wir das so durchhalten, sind wir 2022 schuldenfrei. Trotzdem haben wir noch Gelder für Investitionen und Instandhaltungsmaßnahmen.

Welche Veränderungen in der Innenstadt sind zu erwarten?

Wir werden auch in diesem Jahr weiter an der Verbesserung des innerstädtischen Wohnens arbeiten. So wird in der Mandelgasse 18 ein Wohnhaus für drei Familien nach ökonomischen Gesichtspunkten entstehen. Für das neue Wohngebiet am Pfaffenbusch in der Nähe der Leipziger Straße wurde durch die Stadträte grünes Licht gegeben. Hier ist auf einer Fläche von rund einem Hektar Platz für zehn bis zwölf Eigenheime.

Welche infrastrukturellen Maßnahmen sind in Penig geplant?

Für unsere kleinen Muldenstädter wird ab dem Frühjahr damit begonnen, den neuen Spielplatz neben dem Rathaus zu errichten. Am Hochwasserschutz wird in diesem Jahr ebenfalls weiter gearbeitet. Die Ausbaumaßnahmen Mühlgraben und Chemnitzer Straße sowie das Sanieren des Torhauses an der Chemnitzer Straße gehen weiter. Und nicht zuletzt wird bis 2016 das alte Schloss durch Prinz Alfred von Schönburg-Hartenstein mit einem Kostenaufwand von rund 2,8 Millionen Euro rekonstruiert.