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Peniger Motive in Grafit zu sehen

Ausstellung Jenny Oehme zeigt ihre Bilder in Karsta´s Kino ab Sonntag

Penig. 

Penig. Die Chursdorferin Jenny Oehme präsentiert heute ihre Bilder in einer ersten eigenen Ausstellung. Gezeichnet hat die 30-Jährige, die eine Berufsausbildung in der Modeindustrie absolvierte, schon als Kind. "Bei meinem Abitur hatte ich Kunst und Deutsch als Leistungskurse und liebäugelte bereits mit einem Lehrerstudium, aber es kam erstmal anders", erklärt die junge Frau.

Zukünftige Deutsch und-Kunstlehrerin begeisterte zunächst auf Facebook

Vor zwei Jahren begann sie dann das Studium Lehramt für Grundschulen in den Hauptfächern Deutsch und Kunst nachdem sie als ärztlich geprüfte Kräuterberaterin ihre Kräuterschule Alrunawurz mehrere Jahre betrieben hatte. Jetzt fiebert sie ihrem zukünftigen Beruf entgegen, zwei Jahre Studium in Chemnitz liegen hinter ihr, zwei sind noch offen sowie ein Referendariat. Dann würde sie gern in einer Grundschule in der Region arbeiten.

In ihrem Studium kommt Jenny Oehme mit vielen verschiedenen Materialien und Techniken in Berührung. Einmal setzte sie sich in Penig in die Badergasse und zeichnete, das Ergebnis stellte sie auf die Facebookseite Gruppe Penig und war überrascht über das einheitliche Lob.

Dann folgt eine öffentliche Ausstellung

Karsta Hönicke sprach sie daraufhin an, ob sie nicht eine Ausstellung in ihrem Kino machen möchte und sie sagte zu. Allerdings musste sich nun die Hobbykünstlerin sputen, denn sie hatte nur das eine Bild. Innerhalb kurzer Zeit entstanden weitere Peniger Motive. Dabei arbeitet sie zweischichtig. Erst wird Grafit wasservermalbar aufgetragen. Auf diesen Grauschleier skizziert sie ihre detaillierte Bleistiftzeichnung.

Weil die Ausstellung "Streifzüge durch Penig und Umgebung" heißt, finden Besucher viele Motive wie die beiden Kirchen oder die Höllmühle. Viele Bilder entstehen direkt vor Ort, bei manchen macht sie auch nur den Grauschleier und malt das Motiv nach einem Foto fertig. Meist gelingt ihr das auch beim ersten Versuch. Mit jedem Bild verbindet sie Erinnerungen wie es entstanden ist.

Bei der Vernissage am gestrigen Sonntag erfolgte erstmals die musikalische Umrahmung auf einem Spinett, ein Erbstück der ehemaligen Kantorin. Ein Musiker spielte passend dazu das Lied von der Heimatdichterin Lydia Volke-Beckert "Penig, du liebes Nest mit deinen alten Gassen".



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