Peniger sammeln für Torhaus

Aktion Sanierung kostet 60.000 Euro - Verein hat 3.700 Euro zusammen

Weitere 484 Euro haben engagierte Peniger fürs Sanieren des Torhauses an der Chemnitzer Straße gespendet. Das war das Ergebnis des Öffnens von fünf Sammelbüchsen, die in Geschäften und öffentlichen Einrichtungen im Stadtgebiet Spenden aufgenommen haben. "Insgesamt haben wir in Penig elf solcher Behälter aufgestellt", erklärt Johannes Herrmann, Vorstandsmitglied des Fördervereines Penig - für eine attraktivere Stadt. Damit erhöht sich die Gesamtsumme der Gelder, die seit Anfang 2012 für die dringend notwendigen Rekonstruktionsarbeiten am maroden Torhaus gesammelt wurden, auf stattliche 3.700 Euro. "Die bisherige Spendenbereitschaft der Peniger zeigt, dass sie sich mit diesem Projekt identifizieren", so Hans-Hermann Strobel, der Fördervereinsvorsitzende, "sonst hätten wir bisher noch keine 3.700 Euro zusammen." Zwar wollte der Verein nach Möglichkeit bereits in diesem Jahr den ersten Auftrag, der Arbeiten an der Bedachung beinhaltet, auslösen, doch "das ist immer davon abhängig, wie viel Geld zur Verfügung steht", erklärt Strobel. Bevor nämlich keine 10.000 Euro vorhanden sind, kann dieser Bauabschnitt nicht begonnen werden. "Das könnte frühestens Ende des ersten Halbjahres 2013 passieren", vermutet der Fördervereins-vorsitzende. Insgesamt kostet das Sanieren des 1914 errichteten Torhauses, das die einzige Zufahrt zum Friedhof sowie einer der Haupteingänge zum Friedhof und zur Kirche ist, zwischen 55.000 und 60.000 Euro.