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Penigs Hochwasser- Schutz fast komplett

Bau Arbeiten am Schutzsystem vor Abschluss

Penig. 

Künftig besser vor Hochwasser gewappnet zu sein, ist das große Ziel der bereits seit 2011 andauernden Schutzmaßnahmen, deren Arbeiten in diesem Jahr endgültig abgeschlossen werden sollen. Nach dem vollständigen Umsetzen des Hochwasserschutzkonzeptes ist die Stadt Penig dann vor einem Hochwasser geschützt, wie es statistisch alle 100 Jahre vorkommt (HQ 100). Vorher hatte die Muldestadt lediglich einen Schutz vor Hochwasser, wie es sich durchschnittlich alle zehn Jahre ereignet (HQ 10). Insgesamt investiert der Freistaat Sachsen in den Hochwasserschutz der Muldestadt rund zehn Millionen Euro. Eine der letzten größeren Maßnahmen, die noch eine Lücke im künftigen Schutzsystem darstellte, waren die Arbeiten am Schützenhausweg, die jetzt kurz vor dem Abschluss stehen. Die Herausforderungen waren hier das vorgefundene Leitungswirrwarr sowie ein schwieriger Bauuntergrund. "Bei den Anliegern und Geschäftsinhabern möchte ich mich für das Verständnis und die Ausdauer bei der Erduldung der Beeinträchtigungen herzlich bedanken. Ohne diese Erduldungen im Interesse der Allgemeinheit sind und werden derartige Vorhaben, die aus der Sicht des Gemeinwohls notwendig sind, nur schwer durchführbar", sagte Penigs Bürgermeister Thomas Eulenberger zum aktuellen Stand der Arbeiten. Um in Zukunft besser auf Hochwassersituationen reagieren zu können, hat die Stadtverwaltung eine "Bürgerinformation Hochwasser" mit Tipps heraus gegeben. Erhältlich ist diese Bürgerinformation in der Peniger Stadtverwaltung. Außerdem kann sie auf der Homepage www.penig.de aufgerufen werden.



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