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Sachsen

Perspektive für "Buntes Haus"

Beschluss Mehrgenerationenhäuser sind gesichert

Die Mehrgenerationenhäuser in der Bundesrepublik erfüllen eine nicht zu überschätzende soziale Aufgabe. Etwa 450 gibt es von ihnen. Entstanden sind sie im Jahr 2006 mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Familie im Rahmen eines Aktionsprogramms. Sie geben Raum für gemeinsame und generationenübergreifende Aktivitäten, bieten Angebote zur Betreuung von Kindern oder älterer Menschen und schaffen ein nachbarschaftliches Miteinander, von dem alle Generationen profitieren. Aus manchen Städten und Gemeinden sind diese Einrichtungen nicht mehr wegzudenken. Man mag sich nicht ausmalen, wie es wäre, wenn sie dennoch eines Tages geschlossen werden müssten. Dass es dazu in der nächsten Zeit nicht kommt, dafür wurden jetzt die Voraussetzungen geschaffen. Nachdem schon Ende Mai die zuständige Ministerin Manuela Schwesig in einer Rahmenvereinbarung mit den Ländern den Grundstein für die zukünftige Finanzierung gelegt hat, beschloss nun auch das Bundeskabinett die nötigen Schritte und sicherte den Bestand der Mehrgenerationenhäuser für 2016. Doch damit nicht genug. "Mit dem Beschluss zum Haushalt 2016 wurde zudem vereinbart, künftig die Finanzierung mit der Finanzplanung bis 2019 zu verstetigen", sagt die mittelsächsische Bundestagsabgeordnete Simone Raatz (SPD). "Damit hat auch das 'Bunte Haus' in Freiberg eine gesicherte Perspektive für 2016 und gute Chancen auf eine weitere Unterstützung in den Folgejahren." Im "Bunten Haus" ist man darüber natürlich besonders froh. "600 Menschen kommen jede Woche zu uns", sagt Thomas Starke, Chef des Kinder- und Jugendtreffs. "Wenn es das nicht mehr gäbe, würde der Stadt Freiberg ein entscheidendes Stück seiner sozialen Struktur verloren gehen." Nun könne man gestärkt weitermachen.



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