Peter Daetz würdigt Erzgebirge

Ausstellung Daetz-Centrum zeigt neue Exponate in der Dauerausstellung

Peter Daetz ist mittlerweile 85 Jahre alt, doch sein Tatendrang ist nach wie vor groß. Das zeigte er erst kürzlich wieder, als er im Daetz-Centrum, das seine Sammlung internationaler Holzbildhauerkunst präsentiert, einen neuen Ausstellungsbereich eröffnete. Das Erzgebirge mit seinen vielen Schnitzern und Künstlern ist nun ebenfalls in der Dauerausstellung präsent. Planung, Realisierung und Finanzierung hat die Daetz-Stiftung übernommen. "Wir wollten als Stifter Verantwortung übernehmen", sagt Peter Daetz, der zusammen mit seiner Frau Marlene hinter der Daetz-Stiftung steht und sich auf die Fahnen geschrieben hat, mit der Kunst den Blick auf andere Teile der Welt zu lenken und so das interkulturelle Miteinander der Menschen zu fördern. Daetz lebte in verschiedenen Ländern, ist nun aber im Erzgebirge heimisch und schätzt seine Holzkunst. Eine Pyramide mit fünf Etagen, Schwibbögen, Miniaturschnitzereien die typischen Bergmänner und andere Exponate hat er deshalb in die neue Ausstellung geholt.